Mittwoch
14.02.2024 · 10:00 – 17:00 Uhr · Wendisches Museum/Serbski muzej ·
Veranstalter

Der wendischen Pfarrer, Sprachwissenschaftler, Volkskundler und Mitbegründer der Domowina Gotthold Schwela (1873-1948) ist ein bedeutender Vertreter der niedersorbischen Intelligenz.

Er hat sich zeitlebens für den Erhalt der wendischen Sprache in Schule und Kirche einsetzte. Anlässlich seines 150 Geburtstags widmet das Wendische Museum die Ausstellung „Geschenktes Wissen“, um sein Lebenswerk zu würdigen.

Die Ausstellung zeigt Fotografien, Schriften, Bücher und volkskundliche Objekte aus seinem Nachlass. Ein großer Teil davon wurde dem Wendischen Museum von der Familie in den vergangenen Jahren geschenkt und wird erstmals präsentiert. Objekte aus dem Sorbischen Kulturarchiv Bautzen, dem Sorbischen Museum Bautzen, dem Heimatmuseum Dissen und Privatbesitz ergänzen die Exposition.

Die Ausstellung gibt Einblicke in Schwelas Elternhaus, seine Arbeit als Pfarrer, seine sprachwissenschaftliche und seine volkskundliche Tätigkeit. Erstmalig wird auch Schwelas originale Karte der Flurnamen gezeigt, die als sein Hauptwerk gilt. Die Ausstellung verweist ebenfalls auf die Erbepflege in unterschiedlichen Institutionen ein.

Die Besucherinnen und Besucher können sich an Medienstationen intensiv mit Schwelas Leben und Wirken auseinandersetzen.

Vielfältige Veranstaltungen begleiten die Ausstellung. So kann man in Experten- und Kuratorinnenführungen mit den führenden Wissenschaftlern über Schwela ins Gespräch kommen. In den Winterferien können Familien die Spinnstube kennenlernen und selbst handwerklich aktiv werden.