Diplomlehrer Frank Szymanski

Frank Szymanski
Frank Szymanski

Frank Szymanskiwurde am 1. Mai 1956 in Cottbus geboren. Nach dem Abitur studierte er an der Pädagogischen Hochschule Potsdam. Als Diplomlehrer für Geschichte und Deutsch kehrte er nach Cottbus zurück. Dort unterrichtete Frank Szymanski an verschiedenen Oberschulen. Von 1984 bis 1988 arbeitete er als Fachlehrer in der Abiturstufe an einer deutschen Schule in Bulgarien, seit 1989 als Direktor an der 24. Oberschule in Cottbus. Nach der Reform des brandenburgischen Bildungswesens übernahm Frank Szymanski als Schulleiter die 8. Gesamtschule, eine Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe. In einer der größten Plattenbausiedlungen der ehemaligen DDR entwickelte der Pädagoge diese Gesamtschule gemeinsam mit einem engagierten Lehrerkollegium zu einem gesellschaftlichen Mittelpunkt, in dem für die Kinder sozial Schwacher, besonders aber für ausländische Schülerinnen und Schüler, Vorbildliches geleistet wurde. In diese Zeit fällt auch ein Erweiterungsstudium für den Unterricht im Fach Politische Bildung.

Frank Szymanski ist Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Für die SPD saß er von 1993 bis 1998 in der Stadtverordnetenversammlung, seit 1994 als Fraktionsvorsitzender. In diese Periode fallen wichtige Höhepunkte der Stadtentwicklung in Cottbus. Die erste Bundesgartenschau in den neuen Ländern fand 1995 statt. Zwei Jahre später begann der erstaunliche Höhenflug des FC Energie. An der Gestaltung der vielfältigen Cottbuser Schullandschaft hatte der Bildungsexperte Szymanski unmittelbaren persönlichen Anteil. Für die Sanierung von architektonisch wertvollen Schulgebäuden hat er sich engagiert eingesetzt.

Im Jahre 1998 ernannte der damalige brandenburgische Ministerpräsident Manfred Stolpe Frank Szymanski zum Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport. In diesem Amt wirkte er auch als Koordinator der Landesregierung bei der Umsetzung des Handlungskonzeptes „Tolerantes Brandenburg“. Der SPD-Politiker wechselte 2003 das Ressort. Als Minister für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr, und später - nach dem Neuzuschnitt der Landesverwaltung - als Infrastrukturminister, war er für Schlüsselentwicklungen im Land verantwortlich.

Am 29. November 2006 trat Frank Szymanski sein Amt als Oberbürgermeister an.

Die Entwicklung der Universitätsstadt Cottbus als Stadt der Wirtschaft, Wissenschaft und Gesundheit sah Frank Szymanski als wichtigstes kommunalpolitisches Ziel. Mit dem Projekt des Technologie- und Industrieparks Cottbus verfolgte der Oberbürgermeister die Abkehr vom reinen Dienstleistungsstandort hin zur Profilierung als Technologie- und Industriestandort.

Die Amtszeit von Frank Szymanski endete am 30. November 2014. Zu seinem Nachfolger wurde am 14. September 2014 Holger Kelch (CDU) gewählt.