Schlosskirche
Im Jahre 1701 siedelten französische Hugenotten in Cottbus und bildeten eine französisch-reformierte Gemeinde. Der Brandenburger Kurfürst Friedrich Wilhelm III. gab ihr das Grundstück der baufälligen Katharinenkirche.
1705
erhielten sie die Erlaubnis zur Erbauung ihrer Kirche. Nach siebenjähriger
Bauzeit entstand dieser einschiffige Putzbau mit Walmdach.
Am. 7. Januar 1714 konnte die Kirche eingeweiht werden.
Ihr Name bürgerte sich seit 1757 ein, als der deutsch reformierte Geistliche zugleich als Hof- und Schlossprediger berufen wurde. Seit dieser Zeit fanden die Gottesdienste der französisch-reformierte Gemeinde und der deutsch-reformierten Gemeinde, die bis dahin Räumlichkeiten im Cottbuser Schloss nutzte, in ihr statt.
1870 erhielt die Kirche einen neogotischen Turm, der seitdem im Bild der Spremberger Straße dominiert. Die beiden seitlichen Nebeneingänge wurden 1855 bei der Rekonstruktion zugemauert und sind noch als "blinde Fenster" zu sehen. Die heutige Innenraumgestaltung entstand mit den Bauarbeiten 1972.
Seit 1974 nutzt die Cottbuser Stadtmission, die seit 1936 in der Stadt wirkt, die Kirche als Begegnungsstätte.
Allgemeine Informationen
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Schlosskirche Spremberger Straße 03046 Cottbus | |
| Lageplan (Luftbild) | |
| 0355/2 55 85 |
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