Bevölkerungsprognose für Cottbus bis 2040

Prognose des Landes

Nach der aktuellen Bevölkerungsprognose (Hauptvariante) für das Land Brandenburg wird für die kreisfreie Stadt Cottbus bis zum Jahr 2030 ein Bevölkerungszuwachs in Höhe von 1,2 % (+ 1.200 Personen) prognostiziert. Diese Entwicklung setzt sich laut der Bevölkerungsprognose der Stadt Cottbus künftig fort und folgt aus den Annahmen einer anhaltenden Zuwanderung aus dem In- und Ausland, stagnierender Geburtenzahlen sowie einer weiterhin steigenden Lebenserwartung.

Oberbürgermeister Holger Kelch: „Die Folgen des demographischen Wandels sind seit Jahren in Brandenburg erkennbar. Es ist daher von hoher Relevanz, die demographischen Veränderungen und die damit verbundenen Auswirkungen frühzeitig zu erkennen. Hieraus ergeben sich für Klein- und Mittelstadtregionen in Brandenburg und insbesondere für das Oberzentrum Cottbus in der Lausitz unterschiedliche Handlungserfordernisse für die Lebens- und Bezugsräume.“

Auch für die Cottbuser Stadtentwicklung bieten Bevölkerungsprognosen eine wichtige Grundlage, um für die Daseinsvorsorge die entsprechende Infrastruktur bereitstellen zu können.

Prognose

Grafik zum Download: Bevölkerungsprognose Brandenburg (png / 266.87 KByte / 23.01.2019)

Vergleich der Prognose-Varianten

Zwischen 2010 und 2017 registrierte Cottbus eine positive Wanderungsbilanz in Höhe von 5.400 Personen und einen Sterbeüberschuss in Höhe von 3.300 Personen. Für die nächsten Jahre wird erwartet, dass sich dieser Trend fortsetzt.

Der Zuzug aus dem Ausland und dem übrigen Bundesgebiet bleibt die treibende demographische Kraft und die prognostizierten Sterbeüberschüsse werden durch die zu erwartenden Wanderungsgewinne in den Planungsvarianten „Digitale Stadt Cottbus“ und „Innovativer Strukturwandel in der Lausitz“ kompensiert.

Prognose

Grafik zum Download: Bevölkerungsprognose Cottbus 2018 - 2040 (png / 125.36 KByte / 23.01.2019)

Bevölkerungsprognose für Cottbus bis 2040

Gesamtdokument zum Download:
Entwicklung der Stadtgebiete (PDF / 1.03 MByte / 22.01.2019)