Donnerstag
07.07.2022 · 11:00 – 19:00 Uhr · Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst (Cottbus) ·

Annemarie Balden-Wolff, Ernst Barlach, Auguste Blau, Hilde Broër, Markus Daum, Hermann Glöckner, Edith Gmeiner,

Angela Hampel, Sabine Herrmann, Madeleine Heublein, Mona Höke, Käthe Kollwitz, Sepp Mahler, Michael Morgner,

Jenny Mucchi-Wiegmann, Berthold Müller-Oerlinghausen, Christoph Schaugg, Gil Schlesinger, Günter Schöllkopf,

Karl Völker, Raimund Wäschle, Ursula Wentzlaff, Doris Ziegler

Die Ausstellung bietet einen spannenden Blick auf Darstellungsformen der menschlichen Figur und existenzieller Bedingungen des Lebens. Die ausgewählten rund 100 Werke beleuchten in verschiedenen Fragestellungen die individuelle Auseinandersetzung der 22 Künstler*innen mit Schönheit, Gefährdung, Vergänglichkeit, Selbstbefragung und Normierung der menschlichen Gestalt. Dabei führt die Zusammen- und Gegenüberstellung der Bildwerke zu außergewöhnlichen Dialogen und überraschenden Berührungspunkten, obschon sie unter unterschiedlichen kulturellen sowie gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen und in einer Zeitspanne von knapp 100 Jahren entstanden sind. Die Gruppenschau umfasst Malerei, Zeichnung und Plastik und verknüpft Exponate aus den Kollektionen zweier Museen. In der Zusammenstellung spiegeln sich sowohl die beiden Sammlungsgeschichten als auch ein akzentuierter Querschnitt durch verschiedene Kunstströmungen des süd- sowie des ostdeutschen Kulturraums seit den 1920er-Jahren.