Stadtplanung Cottbus

Stadtplanung als Prozess der Formgebung und Regelung räumlicher Entwicklung muss - ausgehend und bestimmt von den Tendenzen der gesellschaftlichen Entwicklung - administrativ umsetzbare Konzepte für den Lebensraum STADT im Spannungsfeld zwischen konkurrierenden Nutzungs- und Flächenansprüchen und dem knappen Gut Raum entwickeln.

Im Ergebnis der Beobachtung und Analyse der Entwicklung der Stadt Cottbus wurden in dem am 27.11.1996 von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Stadtentwicklungskonzept 2010 die übergeordneten Ziele der Stadtentwicklung formuliert. Auf dieser Grundlage sowie untersetzt durch Entwicklungspläne für einzelne Stadtbereiche wurde der Flächennutzungsplan erarbeitet.

Diese konzeptionellen und informellen Untersuchungen und Planungen geben die Leitbilder und Planungsziele für konkrete verbindliche Bauleitpläne vor, mit denen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für neue Wohn- und Gewerbegebiete geschaffen werden oder die städtebauliche Ordnung in bereits bebauten Bereichen gesichert wird.

Die Aufstellung der informellen wie der verbindlichen Bauleitpläne erfolgt in einem durch die Vorschriften des Baugesetzbuches (BauGB) geregelten Verfahren und unter Beteiligung der Bürger.
Die Bekanntmachung der die Aufstellungsverfahren betreffenden Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung sowie der Termine für Informations- und Erörterungsveranstaltungen sowie der Offenlage der Planentwürfe erfolgt über das Amtsblatt der Stadt Cottbus sowie durch Aushang der Bekanntmachungen.
Seit 1990 wurden für das Stadtgebiet Cottbus Rahmen- und Bereichsentwicklungspläne als informelle Planungen erarbeitet. Im gleichen Zeitraum wurden insgesamt 134 Aufstellungsverfahren für verbindliche Bauleitpläne (Bebauungspläne und Vorhaben- und Erschließungspläne) eröffnet, von denen bisher mhr als 50 Verfahren mit der Inkraftsetzung der Satzungen über die Bebauungspläne bzw. Vorhaben- und Erschließungspläne beendet wurden.

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