Cottbus stellt sich den kommunalen Herausforderungen der Energiewende

Hochhaus mit Solaranlage
Hochhaus mit Solaranlage

Bereits 2012 hat die Stadt Cottbus/Chóśebuz den Dialog zum Thema Energie begonnen und in Zusammenarbeit mit Wohnungsunternehmen, Gebäudeeigentümern und Anlagen- und Netzbetreibern ein kommunales Energiekonzept erarbeitet.

Dabei wurde der "energetische IST-Zustand" der Kommune erfasst und energiebezogene Zielstellungen, Maßnahmen und das zentrale Leitbild "Effizienz schaffen unter Einbindung Erneuerbarer Energien" formuliert. Für die Quartiere Ostrow, Sandow und Westliche Stadterweiterung hatte sich schon 2013 weiterer Untersuchungsbedarf abgezeichnet.

Durch Kombination von Fördermitteln aus dem Programm "Energetische Stadtsanierung" der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und Städtebaufördermitteln aus dem Programm "Stadtumbau" des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung mit Eigenmitteln der Stadt Cottbus/Chóśebuz wurden diese drei Untersuchungen möglich.

Die vertiefende Untersuchung dieser Quartiere ist durch die Erarbeitung energetischer Quartierskonzepte (enQEKs) realisiert worden. Die Analyse von Energieversorgung und energetischer Gebäudemodernisierung stand dabei im Vordergrund. Die Konzepte tragen dazu bei, dass, die Entwicklungsperspektiven der Quartiere zukünftig auch an energetischen Aspekten ausgerichtet und der Einsatz weiterer Fördermittel vorbereitet wird.

Mit weiterer Unterstützung durch KfW und Städtebaufördermitteln des MIL wird seit Juli 2017 das energetische Sanierungsmanagement in den folgenden drei Quartieren umgesetzt: