Cottbus/Chóśebuz gedenkt des Tages der Befreiung und des Kriegsendes vor 75 Jahren

08.05.2020

Pandemie-bedingt in kleinem Kreis haben Vertreter der Cottbuser Stadtspitze am Freitag, 08.05.2020, der Toten des Zweiten Weltkrieges, der Befreiung vom Hitlerfaschismus und des Ende des Krieges vor 75 Jahren gedacht: Bürgermeisterin Marietta Tzschoppe, der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Reinhard Drogla sowie Ordnungsdezernent Thomas Bergner legten am Ehrenmal auf dem Südfriedhof Blumengebinde nieder. Am Ehrenmal auf dem Nordfriedhof ehrten Beigeordneter Markus Niggemann, Dezernentin Maren Dieckmann und der Vorsitzende des Hauptausschusses Wolfgang Bialas, die Gefallenen der Roten Armee, die Widerstandskämpfer und Opfer des Krieges.

Jan Gloßmann; Laura Koal

Bürgermeisterin Marietta Tzschoppe: „Es ist und bleibt auch anlässlich des 75. Jahrestages Aufgabe der Familien, der Schulen und letztlich der gesamten Gesellschaft, über die Schrecken dieses Weltenbrandes und der faschistischen Diktatur aufzuklären, die diesen Weltkrieg entfesselt hat, die Wurzeln des Hasses freizulegen und daraus die richtigen Schlüsse für die Gegenwart zu ziehen. Das heißt für uns, die Würde jedes Einzelnen zu schützen, die Demokratie zu verteidigen und zu stärken und das bedeutet konkret friedliche Völkerverständigung beispielsweise durch Städtepartnerschaften und Zusammenarbeit.“