Elektronische Vergabeverfahren werden ab 2019 Pflicht

16.10.2018

Die Stadtverwaltung Cottbus/Chóśebuz wird ab dem 1. Januar 2019 alle Vergabeverfahren ausschließlich elektronisch durchführen. Damit sind Angebote für den Bereich Bau sowie Angebote für Liefer- und Dienstleistungen nur noch elektronisch zugelassen. Dieser Verfahrensweg wurde bereits 2014 angekündigt. Seit Mai 2018 wird in allen Verfahren auf die Umstellung hingewiesen. Letzte Erschwernisse, wie z. B. qualifizierte Signaturen, wurden ausgeräumt.

Bereits ab dem 18. Oktober 2018 ist die E-Vergabe für europaweite Verfahren verpflichtend. Musste der öffentliche Auftraggeber bisher noch schriftliche Angebote für Bauvergaben zulassen, so ist das ab diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich. Nach Inkrafttreten kann der Auftraggeber auch bei deutschlandweiten Verfahren die Form der einzureichenden Angebote bestimmen.

Vorteile der kompletten E-Vergabe sind:

  • einfacher Zugang zu den Verfahren bzw. zu den Vergabeunterlagen,
  • schnelle Kommunikation zwischen Vergabestelle und Bieter,
  • Vermeidung von verspäteten Eingängen von Angeboten (unpünktliche Zustellungen durch Kurier oder Post können vermieden werden).

Das Zentrale Vergabemanagement der Stadtverwaltung Cottbus steht allen Unternehmen, die auch weiterhin an öffentlichen Aufträgen teilnehmen möchten, beratend zur Seite. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter: Zentrales Vergabemanagement, Neumarkt 5, 03046 Cottbus, Tel. 0355 612-2946 oder per E-Mail: ZVM@cottbus.de