Auftaktveranstaltung am Freitag, 11. Juli 2014, 15:00 Uhr, Zentrales Hörsaalgebäude, Seminarraum 4, Zentralcampus Cottbus

Ein neues Projekt am Lehrstuhl Stadttechnik von Prof. Dr.-Ing. Mathias Koziol an der BTU Cottbus-Senftenberg soll im kommenden Wintersemester untersuchen, ob und wie ein Weiterbildungsstudiengang für die nachhaltige Entwicklung von Regionen nach dem Bergbau aufgebaut werden kann. Mit den Ergebnissen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land und Forschungsarbeiten an der Universität wird in einer Testphase die Erarbeitung und Evaluierung von Lehr- und Lerninhalten für das Thema „Stadtentwicklung und Industriekultur" geprüft. Dafür werden die theoretischen Lerninhalte an einem konkreten Projekt in der Lausitz angewandt und vertieft sowie verschiedene Lehr- und Lernformen vom Selbststudium über die Online-Betreuung bis hin zur Präsenzphase erprobt. In Abhängigkeit von den Projektergebnissen soll die Entwicklung eines berufsbegleitenden, weiterbildenden Studienganges geprüft werden.

Für die Testphase werden Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Kommunen, Behörden und Büros sowie Masterstudierende im Land Brandenburg gesucht. Die Testphase startet im Oktober und schließt im Dezember mit einem Zertifikat ab. Die Teilnahme ist berufsbegleitend möglich und kostenfrei.

Die Projektlaufzeit beläuft sich auf zehn Monate. Das Projekt „Post-Mining Development" ist im Mai 2014 gestartet und wird durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg mit rund 70.000 Euro gefördert. Als Praxispartner sind die Bergbauunternehmen Vattenfall Europe Mining AG, die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV), der Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg sowie das IBA Studierhaus Fürst Pückler Land e.V. in das Projekt eingebunden.

Weitere Informationen finden Interessierte unter www.b-tu.de/weiterbildung.