Aktuelle Entwicklung

Der Cottbuser Ostsee - See in Sicht (Kurzfilm)

In den nächsten 10 Jahren stellt die LEAG vor den Toren der Stadt Cottbus (100 Kilometer südöstlich von Berlin) das bisher größte künstlich angelegte Gewässer Deutschlands her – den Cottbuser Ostsee. Das Seebecken bildet der ehemalige Braunkohlentagebau Cottbus-Nord, einen Großteil des Wassers liefert die Spree. Ein Kurzfilm. Weitere Informationen unter: https://www.leag.de/de/geschaeftsfelder/bergbau/cottbuser-ostsee/

Der Cottbuser Ostsee wird auf der Fläche des ehemaligen Braunkohlentagebaus Cottbus-Nord im Osten des Stadtgebietes entstehen. Der letzte Kohlezug fuhr im Jahr 2015 aus dem Tagebau. Danach wurden Seegrund und Uferböschungen durch die Lausitz Energie Bergbau AG (LEAG) für die Flutung vorbereitet. Seit dem 12.04.2019 wird er geflutet. Die Flutung wird etwa fünf bis sechs Jahre andauern.

Der Cottbuser Ostsee wird dann eine Größe von 19 Quadratkilometern erreicht haben und damit größter See der Lausitzer Bergbaufolgelandschaft und zugleich größter See Brandenburgs sowie das größte künstliche Gewässer Deutschlands sein.

Der Bereich dieses künftigen Sees ist eine der Schlüsselmaßnahmen in der Cottbuser Stadtentwicklungsplanung und besitzt die höchste Entwicklungspriorität. Die touristische Nutzung des Sees wird dabei Kernziel künftiger Planungen sein. Frühzeitig soll eine Neuordnung der Strukturen im Hinblick auf wegweisende und regional bedeutsame Nutzungen erfolgen. Der Cottbuser Ostsee wird somit der künftige Entwicklungsschwerpunkt in der Cottbuser Stadtentwicklung und in der gesamten Region.

Bereits seit dem Jahr 2001 ist die Stadt Cottbus mit dem internationalen städtebaulichen Wettbewerb gemeinsam mit den Umlandgemeinden und vielen weiteren Partnern mit der planerischen Vorbereitung für die neuen Nutzungen befasst. Der erstmals 2006 erarbeitete und 2013 sowie auf Grundlage der Potenzialanalyse 2016 fortgeschriebene Masterplan Cottbuser Ostsee bildet dabei die Vision und das Grundsatzdokument für das gemeinsame Handeln.

Mit der Potenzialanalyse wurden die ermittelten Potenziale des künftigen Sees den zu erwartenden Bedürfnissen der künftigen Nutzer gegenübergestellt und auf dieser Basis die Entwicklungsziele präzisiert. Das Ergebnis stellt die Weichen für die anstehenden Infrastrukturmaßnahmen der Gemeinden und bietet Anreize für die erforderlichen privatwirtschaftlichen Investitionen.

Im Ergebnis dieser Analyse wurde die Entwicklung des Cottbuser Hafenquartiers als Schwerpunktprojekt ausgewiesen. Mit der Auslobung des aus Mitteln des Förderprogramms „Nationale Projekte de Städtebaus“ geförderten städtebaulichen Wettbewerbes „Hafenquartier Cottbus“ sollen die Weichen für die Entwicklung eines Anziehungspunktes sowohl für Tagestouristen aus der Region als auch Besucher aus dem weiteren Umland und die Bewohner der Stadt geschaffen werden.