Untere Fischereibehörde

Die Untere Fischereibehörde berät Sie in allen Fragen zum Fischereigesetz, zum Erwerb des Fischereischeines und zur Durchführung der Anglerprüfung.

Erteilung eines Fischereischeines auf der Grundlage der Änderungen ab dem 01. August 2006

  1. Ab dem 01. August 2006 gibt es nur noch einen Fischereischein.
    Die Fischereischeine -A- und -B-, der Jugendfischereischein und der Sonderfischereischein werden nicht mehr ausgegeben. Bereits erteilte Fischereischeine behalten bis zum Ablauf ihre Gültigkeit! Der neue Fischereischein wird unbefristet erteilt. Es wird ein aktuelles Lichtbild benötigt. Die Neuausstellung für den „alten“ Fischereischein -A- erfolgt zu den Sprechzeiten im Stadtbüro-City der Stadtverwaltung Cottbus und die der „alten“ Fischerei-scheine -B- bei der Unteren Fischereibehörde im FB Umwelt und Natur der Stadtverwaltung Cottbus.
  2. Das Angeln mit max. 2 Friedfischangeln darf ohne Fischereischein ausgeübt werden.
    Voraussetzung dafür sind der Besitz einer gültigen Angelerlaubnis bzw. ein gültiges Mitgliedsbuch des DAV sowie der Nachweis der Zahlung der Fischereiabgabe. Nach Zahlung der Fischereiabgabe im Stadtbüro der Stadt- verwaltung Cottbus (für Kinder und Jugendliche vom 8. bis zum nichtvollendeten 18. Lebensjahr = 2,50 € / ab dem 18. Lebensjahr = 12,00 €) erhält der Antragsteller in einem Nachweisheft die eingeklebte Fischerei- abgabemarke. Die Fischereiabgabe kann aber auch beim Kauf einer Angelerlaubnis je nach Angebot bei einem Fischer oder in einem Angelshop, z. B. in der Dissenchener Strasse in Cottbus, entrichtet werden.
  3. Für die Ausübung der Angelfischerei in Teichanlagen (z. B. in Glinzig oder Peitz) ist die Zahlung der Fischereiabgabe nicht erforderlich; jedoch die Angelerlaubnis vom Teichwirt. Eine Fischereischeinpflicht besteht jedoch weiterhin bei der Verwendung der Raubfischangel !!!
  4. Ausländische Touristen können die Angelfischerei auf Fried- und Raubfisch ohne Fischereischein ausüben. Die Fischereiabgabe ist jedoch zu entrichten und die Angelerlaubnis ist zu erwerben. Der Reisepass ist vorzulegen und bei der Ausübung der Angelfischerei mitzuführen.
  5. Merkmale einer Friedfischangel: Sie besteht aus einer Rute, der Angelschnur mit oder ohne Pose und einem einschenkligen Haken, der mit pflanzlichen oder tierischen Ködern, ausgenommen sind Wirbeltiere und Krebse, bestückt ist. Die Verwendung von Köderfischen, Krebsen oder Teilen von diesen oder künst- lichen Ködern wie Blinker, Spinner, Twister etc. oder von mehreren Haken sind dagegen Merkmale der Raubfischangel und dürfen folglich ohne Fischereischein nicht eingesetzt werden.
  6. Raubfisch an der Friedfischangel: Wie verhält man sich nun, wenn beim Friedfischangeln zufällig ein Hecht oder anderer Raubfisch beißt? Muss der Fisch zurückgesetzt werden? Nein, denn entscheidend ist nicht der gefangene Fisch, sondern die bereits beschriebene Montage der Friedfischangel. Zu beachten sind aber die fischereirechtlichen Vorschriften, z. B. Schonzeiten und Mindestmaße. Die Einhaltung dieser Bestimmungen bei der Ausübung der Angelfischerei kontrolliert im Land Branden- burg die Fischereiaufsicht, die sich bei Kontrollen mit einem Dienstausweis und einer Dienstplakette aus- weist. Bei einer Kontrolle durch die Fischereiaufsicht sind Sie verpflichtet, die gültige Angelerlaubnis sowie den gültigen Nachweis über die entrichtete Fischereiabgabe vorzuzeigen.
  7. Lernen bleibt Anglerpflicht! Der Angelfischer muss sich die für das Angeln notwendige Sachkunde an- eignen. Unterstützung, z. B. mit Literaturhinweisen, geben gerne die Angelvereine und die Angelshop’s.

Quelle : Homepage MLUV u. Intranet der Polizei BB/Internet

Fragen können Sie gerne an die Untere Fischereibehörde im FB Umwelt und Natur der Stadtverwaltung Cottbus unter Telefon 0355-612 23 63 richten.

Petri Heil, das wünscht Ihnen die Untere Fischereibehörde der kreisfreien Stadt Cottbus.