Klimaschutteilkonzept Abwärme in Cottbus

Am 01.09.2016 hat die Stadt Cottbus in enger Abstimmung mit der Lausitzer Wassergesellschaft Cottbus mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit das Projekt Klimaschutzteilkonzept „Integrierte Wärmenutzung in Kommunen" gestartet.

Ziel ist es, für das Stadtgebiet Cottbus Potenziale für eine Abwärmenutzung, insbesondere aus Abwasserabwärme zu erfassen, zu bewerten und geeignete Maßnahmen zu entwickeln, um die Energieverbräuche und damit den Ausstoß von Treibhausgasen im Sinne der Energiewende zu verringern.

Die Unterstützung kommt aus den Mitteln der nationalen Klimaschutzinitiative. Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Bei der Umsetzung des Projektes wurden im ersten Schritt die Abwassersysteme auf ihr Wärmepotenzial hin geprüft und geeignete Standorte im Abwassernetz der Stadt Cottbus eingegrenzt. Diese Potenziale wurden dann mit den entsprechenden Wärmebedarfen in der Nähe dieser Standorte befindlichen kommunalen Gebäude abgeglichen.

So wurden nutzbare Abwärmemengen aus dem Abwasser berechnet, Energiebilanzen der betrachteten Gebäude erstellt, und mögliche Projektkosten für sinnvolle Standorte überschlägig ermittelt, ebenso wie das Einsparpotenzial an Treibhausgasen.

Daraus wurden in einem Folgeschritt Maßnahmen erstellt, die als Grundlage für spätere Teil- oder Gesamtumsetzungen dienen können. Im Austausch zwischen dem Betreiber, dem externen Dienstleister sowie regionalen Interessenverbänden und Energieversorgungsunternehmen wurde an dem Konzept gearbeitet.

Hierbei konnten eine Vielzahl von Maßnahmen erarbeitet und innovative Ideen zur Verbesserung der Energieeffizienz und der Energierückgewinnung gefunden werden.

Diese Maßnahmen werden nun im Weiteren nach Projektende mit den Ausbauplänen der Wärmeversorgung der Stadtwerke Cottbus abgeglichen und geprüft.

   

Das Projekt

Förderkennzeichen : 03K04296

Projektzeitraum : 01.09.2016- 31.12.2017

Die Stadt Cottbus hat die Erstellung eines Klimaschutzteilkonzeptes für Intergierte Wärmenutzung in Auftrag gegeben.

Gefördert durch Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit: www.bmub.de

Bewilligende Stelle: Projektträger Jülich www.ptj.de