Zum 30. FilmFestival Cottbus [FFC] starten Kulturschaffende der Stadt Cottbus das Kunstprojekt „ArtFrontale — Künstlerhäuser für Cottbus“ und projizieren Werke von Hans Scheuerecker an die Fassaden vom Stadthaus und der Alten Kunstsammlung am Altmarkt.

Der Stadtmarketingverband Cottbus e.V. weitet die Aktion bis Weihnachten mit Werken von Mona Höke und Clemens Schiesko aus. Cottbus ist eine Stadt der bildenden Kunst und hat viele hochkarätige Künstler hervorgebracht. Kulturschaffende der Stadt haben sich zusammengetan und möchten mit dem Projekt „ArtFrontale — Künstlerhäuser für Cottbus“ langfristig Kunst großflächig an Hausfassaden in der Stadt sichtbar und lebendig machen.

„Das Kunstprojekt hat das Ziel, die regionale kulturelle Identität zu stärken, indem Kunst und Kultur erlebbar gemacht und die vielen Facetten regionaler Künstler gezeigt werden. Die Attraktivität von Kunst wird genutzt, um das Stadtbild nachhaltig aufzuwerten und dadurch auch eine überregionale Aufmerksamkeit zu erreichen,“ so Ideengeber Philipp Gärtner.

Die erste Kunstprojektion erfolgt anlässlich der Eröffnung des 30. FilmFestival Cottbus am 8. Dezember um 19.00 Uhr am Stadthaus. Hier wird zunächst die Eröffnungssendung inkl. dem Kurzfilm MASEL TOV COCKTAIL (Arkadij Khaet, Mickey Paatzsch, Deutschland 2020, 30 min) an der Fassade des Jobcenters gezeigt.

Doreen Goethe, Geschäftsführerin von pool production berichtet: „Da das FilmFestival Cottbus seit jeher mit den Künstlern der Stadt verbunden ist, beteiligen wir uns neben unserer eigenen Kunstaktion #LubinaLove sehr gern an dem Projekt ArtFrontale.“ Vom 10. bis 27. Dezember zieht die Projektion an die Alte Kunstsammlung am Altmarkt. Hier werden die Werke von Hans Scheuerecker, Mona Höke und Clemens Schiesko jeden Abend zu sehen sein.

Im Schaufenster der Alten Kunstsammlung von Montag bis Freitag um 17.00 Uhr und Samstag um 11.00 Uhr werden regionale Künstler ihr Können zeigen. Gabi Grube, Geschäftsführerin des Stadtmarketingverband Cottbus e.V. initiiert, unterstützt durch die Stadt Cottbus, die Fortführung des Kunstprojektes: „Wir wollen, dass das Licht in der Adventszeit noch ein wenig weiter scheint und möchten mit der Aktion und dem Showfenster Kunst und Kultur auch in dieser Zeit in die Stadt tragen.“