Interreg-Jahresversammlung: Zielona Góra und Cottbus/Chóśebuz im Mittelpunkt

25.09.2018

Drei Vorhaben der Partnerstädte Zielona Góra und Cottbus/Chóśebuz werden im Mittelpunkt der Interreg-Jahresversammlung am 04.10.2018 bei den polnischen Nachbarn stehen. Die Partner präsentieren dort die Bemühungen um Erhalt und Nutzung der historischen Parkanlagen in Branitz und Zatonie. Insgesamt stehen dafür bis 2020 Mittel in Höhe von 5,6 Millionen Euro zur Verfügung, jeweils 2,3 Millionen kommen aus dem Interreg-VA-Fördertopf. In Branitz werden damit unter anderem das Venusbeet vor dem Schloss und der Rehgarten mit dem Hardenbergplatz wiederhergestellt. In Zatonie werden das historische Wegesystem ertüchtigt und ein historischer Pavillon sowie die Orangerie saniert.

Weitere Vorhaben sind die Verbesserung der Zusammenarbeit der Partnerstädte Zielona Góra und Cottbus/Chóśebuz durch die Einrichtung von Kontaktstellen in beiden Städten. Seit August 2017 sind durch diese Einrichtung 46 deutsch-polnische Begegnungen unterstützt worden, weitere neun sind bis Ende des Jahres 2018 noch geplant. Zudem wird der Tierpark Cottbus als Zoo der Euroregion weiter ausgebaut, um mehr Besucher anzulocken. Außerdem soll der Zustand des historischen Raubtierhauses verbessert werden. Bereits im Bau ist eine Zooschule auf dem Gelände des Cottbuser Tierparks, um die naturkundliche Bildung für mehr als 2000 Schülerinnen und Schüler aus beiden Städten zu fördern. Dafür stehen insgesamt 2,3 Millionen Euro aus Fördertöpfen und Eigenmitteln zur Verfügung.

Für die Jahresversammlung bereiten die Vertreter der Stadt Cottbus/Chóśebuz einen Workshop für Kinder und Jugendliche vor und informieren die Besucherinnen und Besucher über die Vorhaben. Gäste werden auch 50 Schülerinnen und Schüler der Evangelischen Grundschule Cottbus sein.

Bei zwei Exkursionen der Teilnehmer der Interreg-Jahresversammlung stehen die Vorhaben der Partner Zielona Góra und Cottbus/Chóśebuz auf dem Programm. „Das ist ein positives Signal für die weitere grenzübergreifende Zusammenarbeit unter Partnern", erklärt Oberbürgermeister Holger Kelch. Gefördert werde damit die Verständigung über Landesgrenzen hinaus.