Fachtagung für Unternehmer in Sulechów

Der Energiesektor in Polen ist ein wachsender Markt, der auch für Handwerksunternehmen Möglichkeiten zur Geschäftsanbahnung bietet. Besonders die erneuerbaren Energien eröffnen vielfältige Wirkungsfelder. Welche genau das sind, wird Thema der ersten deutsch-polnischen Energiekonferenz am 10. März sein, bei der Handwerksbetriebe aus der Region mehr über den Entwicklungsstand und die Anwendung von Energien im Nachbarland erfahren. Gemeinsam mit ihren polnischen Partnern organisiert die Handwerkskammer Cottbus (HWK) das Treffen in der Fachhochschule von Sulechów, einschließlich eines Bustransfers zum Konferenzort.

Unter dem Thema "Erneuerbare Energien - Zukunftsfaktor in den grenzüberschreitenden Wirtschaftsverflechtungen im Handwerk in Zusammenarbeit mit der Wissenschaft" erfahren die südbrandenburgischen Unternehmer mehr über ihre Möglichkeiten, in Polen Fuß zu fassen. "Hintergrund der Konferenz sind die fortschreitende Liberalisierung und geplante Privatisierung des polnischen Energiemarktes, die für südbrandenburgische Handwerksbetriebe dieser Branche Chancen zum Markteinstieg bieten. Denn das Finanz- und Auftragsvolumen sowie die Herausforderungen an Technologien sind so groß, dass sie von polnischen Firmen allein nicht bewältigt werden können", erläutert die Projektleiterin der HWK, Iwona Napierala.

Neben der Herausarbeitung von konkreten Ansatzpunkten einer Zusammenarbeit sieht die Konferenz auch eine Kooperationsbörse vor, bei der sich Unternehmer aus Südbrandenburg mit ihren polnischen Kollegen direkt verständigen können. "Für einen gelungenen Markteinstieg im Energiesektor ist es zudem von Vorteil, Hochschulen und Universitäten einzubeziehen. Gerade im Technologietransfer und der Netzwerkbegleitung von Betrieben spielen die wissenschaftlichen Einrichtungen der Grenzregionen eine wichtige Rolle und wir sind froh, sie für unsere Konferenz gewonnen zu haben", so Iwona Napierala.

Hintergrund:

Wesentlicher Bestandteil des dreijährigen Förderprojektes der Handwerkskammer Cottbus, "Intensivierung der grenzüberschreitenden Wirtschaftsverflechtungen im Handwerk", ist das breite Spektrum handwerksrelevanter Geschäftsfelder im Energiesektor. Das Förderprogramm wird dabei mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Programms zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Polen (Wojewodschaft Lubuskie) - Brandenburg 2007-2013 unterstützt.

Interessierte Unternehmer können sich anmelden bei:
Handwerkskammer Cottbus
Altmarkt 17, 03046 Cottbus
Ansprechpartnerin: Projektleiterin Iwona Napierala, Telefon: 0355/ 7835-144, Fax 0355 7835-284, Mail: napierala@hwk-cottbus.de