Ortsteilarbeit

Der Ort der Integration ist immer der Sozialraum, in dem die Menschen leben. Deshalb sind die Arbeit und die Angebote in den Cottbuser Ortsteilen von besonderer Bedeutung. Hier äußern sich die Bedarfe konkret und hier können sie direkt besprochen und bearbeitet werden. Insbesondere in den Stadtteilen mit hohen Zahlen zugewanderter Menschen arbeiten freie Träger, Initiativen und Institutionen in Netzwerken zum Thema Integration zusammen. Mit ihren einzelnen Angeboten schaffen sie die Grundlage der Integrationsarbeit in Cottbus/Chóśebuz.

1Schule in Sielow
2Zelt in Sachsendorf
3Ortsteilrundgang des OB in Branitz
1Schule in Sielow
2Zelt in Sachsendorf
3Ortsteilrundgang des OB in Branitz

Stadtteilkonferenzen „Integration zusammen gestalten" 2016/2017

Ende 2016/ Anfang 2017 lud die Cottbuser Stadtverwaltung zusammen mit Partnern aus den Ortsteilen zu vier Konferenzen in Ströbitz, in der Spremberger Vorstadt, in Sachsendorf und in Schmellwitz ein. Jeweils 30 bis 60 Teilnehmer*innen von freien Trägern und Behörden, sowie aus Politik und Wohnungswirtschaft verständigten sich zu aktuellen Fragen der Integration im Ortsteil. Die Teilnehmer*innen knüpften direkte Kontakte untereinander, konnten sich zu rechtlichen Rahmenbedingungen, Verfahrenswegen und Steuerungsinstrumenten fortbilden und sammelten zusätzliche Bedarfe aus ihren Arbeitsbereichen. Als Ergebnis der Konferenzen entstanden ortsteilbezogene Netzwerkkarten sowie Bedarfsbeschreibungen, die an politische Akteure kommuniziert wurden.

Zum Download

Sachsendorf

Sachsendorf ist ein großer Ortsteil im Süden von Cottbus. In diesem Ortsteil leben 1.559 nicht-deutsche Menschen. Knapp 34% davon sind Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre (Stichtag 31.10.2017).

Um den Stadtumbauprozess und auch die Integration geflüchteter Menschen zu begleiten und zu unterstützen wurde im August 2017 ein Stadtteil- und Integrationsmanagement im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Soziale Stadt" etabliert.

Der Stadtteil- und Integrationsmanager, Sven Feldner, ist gleichzeitig der Sprecher des Arbeitskreises gegen Rechtsextremismus in Sachsendorf.

Sandow

Sandow, der große Ortsteil im Osten von Cottbus, erlebte in den Jahren 2016 und 2017 einen hohen Zuzug durch syrische Geflüchtete. Mittlerweile wohnen im Sandow 1.431 nicht-deutsche Menschen. Knapp 30% davon sind Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre (Stichtag 31.10.2017).

Beim Stadtteilmanager Dr. Ralf Fischer laufen die Fragen zur Integration im Stadtteil zusammen.

Schmellwitz

Im Norden von Cottbus befindet sich der Ortsteil Schmellwitz, bestehend aus den Teilen Neu- Schmellwitz und Alt-Schmellwitz. In Schmellwitz wohnen 1.016 nicht-deutsche Menschen. Knapp ein Viertel davon sind Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre (Stichtag 31.10.2017). Im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Soziale Stadt" konnte für den Ortsteil Neu-Schmellwitz ein Stadtteilmanagement unter der Leitung von Karin Kühl etabliert werden.

In Schmellwitz existieren zwei große Netzwerke, die sich beide mit dem Themenfeld der Integration beschäftigen:

Offenes Netzwerk Schmellwitz
Kontakt:
Karin Kühl (Regionalwerkstatt Brandenburg)
E-Mail: info@regionalwerkstatt-brandenburg.de

AK Schmellwitz gegen Rechtsextremismus
Kontakt:
Stefan Schurmann (Humanistisches Jugendwerk Cottbus e.V.)
E-Mail: mobi-treff@humaju.de

Spremberger Vorstadt

Die Spremberger Vorstadt ist ein Stadtteil im Süden der Stadt Cottbus. Es wohnen in der Spremberger Vorstadt 667 nicht-deutsche Menschen. Knapp 20% davon sind Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre (Stichtag 31.10.2017). Netzwerkarbeit im Stadtteil findet vor allem über den Bürgerverein statt.

Ströbitz

Ströbitz ist ein Stadtteil im Westen der Stadt Cottbus. Es wohnen in Ströbitz sehr viele internationale Studierende der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU). Insgesamt leben 2.391 nicht-deutsche Menschen. Knapp 13% davon sind Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre (Stichtag 31.10.2017). Netzwerkarbeit im Stadtteil findet vor allem über den Arbeitskreis Integration Ströbitz statt.

Arbeitskreis Integration Ströbitz
Kontakt:
Marleen Kosmann (Stiftung SPI)
E-Mail: jule@stiftung-spi.de