Donnerstag
07.10.2021, 14:00 – 16:00 Uhr

Lesung & Gespräch

Wie viele Stunden hat denn so ein Tag für unsere Heldinnen?

Staunen wir nicht oft genug, was wir alles geschafft haben? Und dennoch könnte der Tag nochmals 24 Stunden haben. Fragen wir das die Studentin, die parallel ehrenamtlich Sprachunterricht vermittelt und Begegnungen organisiert. Wie schafft das die 41-jährige Syrerin, die allein mit fünf Kindern nach Deutschland gekommen ist und diese hier seit fünf Jahren allein erzieht und heute viele Zugewanderte tatkräftig unterstützt? Wie gelingt es dem jungen Mädchen, das hier in Deutschland gegen den Widerstand ihrer Familie einen Beruf erlernen will? Sie lernt Deutsch und wiederholt die 10. Klasse, hat einen Minijob und steht für Übersetzungen und die Tafel zur Verfügung. Wir sprechen mit „Fremden Freundinnen“ zum noch immer dauernden Ankommen in Deutschland.

Wir wollen Stolz und Anerkennung vermitteln, Kraft und Stärkung den Frauen mitgeben, die tagtäglich für ihre Rechte neu kämpfen müssen und dabei ständig für andere da sind.

Wir wollen Erfolge zeigen, die auf dem Mut, dem Durchhaltevermögen aber auch auf der Solidarität der Frauen untereinander basieren. Teilnehmende Frauen des Geflüchteten Netzwerk Cottbus e. V., aus dem Frauenzentrum Cottbus e. V., der KAUSA Servicestelle Brandenburg, des Frauenkulturverein u. a. Projekten der Stadt Cottbus/Chóśebuz lesen und erzählen ihre oder Geschichten anderer Frauen. Es gibt so viele Superheldinnen.

Wichtiger Hinweis
Teilnehmendenzahl: max. 20 Personen
Anmeldung: Bis 4. Oktober unter Tel: 0355 30108514 (Fr. Behrends)
oder per Mail an behrends@berlin.arbeitundleben.de erbeten.
Sollte die Veranstaltung online stattfinden, erhalten Sie nach der Anmeldung einen Link zugesandt.