Sonntag
04.10.2020, 20:00 Uhr
Staatstheater Cottbus (Logo)
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Performance zum deutsch-deutschen Nationalfeiertag von Filip Markiewicz und Ruth Heynen (Uraufführung)

In Kooperation mit dem Lausitz Festival

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Keine Abendkasse

In einem Crossover zwischen Gegenwart und Klassik kreiert der polnisch-luxemburgische Performance-Künstler Filip Markiewicz am Tag der Deutschen Einheit gemeinsam mit dem Staatstheater Cottbus ein Event, das die deutsch­deutsche Beziehung als eine Begegnung mit Europa feiert.

Markiewicz, der 2015 auf der Biennale Venedig den Luxemburger Pavillon gestaltete, arbeitet mit Video, Installationen und Musik. Sein in ANTIGONE NEUROPA zelebriertes Manifest zur „Depolitisierung des Körpers“ ist von John Lennons Song „Imagine“ und einer Utopie inspiriert: Was, wenn der Einzelne nicht über nationale Zugehörigkeit definiert würde?

Die Performance denkt über Deutschland nach und richtet ihren Blick auf unser europäisches Erbe. Dabei greift sie den Antigone-Mythos auf, eines der Gründungsnarrative des Abendlandes. Denn wo ANTIGONE spricht, verhandelt sie den Raum zwischen Individuum und Staat. Zu Wort kommen Klassiker wie Sophokles, aber auch Autoren, Künstler und Denker wie Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Jean Anouilh, Jacques Lacan, Judith Butler und Slavoj Zizek. Im dichten Austausch zwischen Bild und Sound, Theater und Konzert, zwischen analog und virtuell bildet sich ein offenes Ganzes, das Markiewicz mit dem Schauspielensemble des Staatstheaters Cottbus und Gästen aus Deutschland, Polen und Frankreich entwickelt.

Im Rahmen von Filip Markiewicz’ Projekt «Ultrasocial Pop», unterstützt von der Bourse Bert-Theis