Auszeichnung mit dem "Veltener Teller" 2017

Sozialministerin Golze würdigt mit „Veltener Teller“ engagierte Seniorinnen und Senioren

In diesem Jahr wurde der „Veltener Teller" bereits zum 23. Mal überreicht. Die Verleihung findet jedes Jahr rund um den „Internationalen Tag des Ehrenamtes" (5. Dezember) statt. Diana Golze: „Seniorinnen und Senioren wollen als aktive Bürgerinnen und Bürger selbst mitentscheiden und mitbestimmen, wenn es um die Belange der Älteren geht. Sie initiieren Projekte und diskutieren mit Verantwortlichen vor Ort und auf Landesebene. Und sie kümmern sich um ihre Mitmenschen. Viele Seniorinnen und Senioren machen die Erfahrung, dass auch nach dem Berufsleben soziale Kontakte und das Gefordert-Sein wertvoll sind. Engagement nutzt dem Gemeinwesen – es bereichert aber eben auch das eigene Leben."

Seniorenpolitik ist ein wichtiger Bestandteil der brandenburgischen Sozialpolitik. Im Sommer hat die Landesregierung nach einem umfangreichen Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern der älteren Generation die Seniorenpolitischen Leitlinien fortgeschrieben und weiterentwickelt. Kernthemen sind dabei das Wohnen, die Mobilität, die Gesundheitsversorgung und Pflege, die Digitalisierung und das Engagement.

Der „Veltener Teller" geht auf eine Initiative von Regine Hildebrandt, Brandenburgs erste Sozialministerin, zurück. Auf ihre Anregung hin wurde der Teller, der die Form einer Schale mit Fuß hat, in der Werkstatt von Hedwig Bollhagen in Velten entworfen.

Aus Cottbus erhielt den "Veltener Teller":

Dietrich Hallmann (Jahrgang 1938)

Er ist seit zehn Jahren aktives Mitglied des Seniorenbeirates der Stadt Cottbus und leitet dessen Arbeitsgruppe Gesundheitsvorsorge/Pflege. Der frühere Stadtverordnete ist zudem Vorsitzender des Fördervereins für das Evangelische Gymnasium in Cottbus und leistet Aufbauhilfe bei der evangelisch-lutherischen Gemeinde im russischen Wolgograd.