Erteilung von befristeten Aufenthaltserlaubnissen - Aufenthaltserlaubnis aus familiären Gründen

Ein Familiennachzug kann zu einem in Deutschland lebenden Ausländer (§ 29ff AufenthG) oder zu einem Deutschen (§ 27f AufenthG) zur Herstellung und Wahrung der familiären Lebensgemeinschaft erfolgen.
Für den Familiennachzug zu einem Ausländer muss der in Deutschland lebende Ausländer eine Aufenthaltserlaubnis oder Niederlassungserlaubnis besitzen und ausreichender Wohnraum zur Verfügung stehen. Das Einkommen muss aus Erwerbstätigkeit oder Vermögen gesichert sein. Zur Entscheidung über den Antrag werden die unten genannten Unterlagen benötigt. Eine gemäß § 25 Abs. 4 oder 5 des Aufenthaltsgesetzes erteilte Aufenthaltserlaubnis lässt keinen Familiennachzug zu.
Der nachziehende Ausländer muss in der Regel über einfache deutsche Sprachkenntnisse (entspricht A1) verfügen. Dem minderjährigen ledigen Kind eines Ausländers ist eine Aufenthaltserlaubnis zu erteilen, wenn beide Eltern oder der allein personensorgeberechtigte Elternteil einen Aufenthaltstitel besitzt.

Erforderliche Unterlagen

• Heiratsurkunde
• Geburtsurkunde des Kindes und Sorgerechtsnachweis bei nicht verheirateten Eltern beim Nachzug zum Kind
• aktuelle Meldebescheinigung
• Mietvertrag / Wohnraumnachweis
• Einkommensnachweis
• Bescheinigung über ein ungekündigtes Arbeitsverhältnis (nur bei Arbeitnehmern)
• Krankenversicherungsnachweis
• 1 biometrisches Passfoto

Gebühren

Ersterteilung: 100 €
Verlängerung: 93 €
Gebührenermäßigung richtet sich nach §§ 52 und 53 AufenthV
Bei Minderjährigen die Hälfte der sonst entrichteten Gebühr.
Gebührenermäßigung richtet sich nach §§ 52 und 53 der Verordnung zum Aufenthaltsgesetz

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verfügbare Formulare/Dokumente

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Allgemeine Ausländerangelegenheiten
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Karl-Marx-Str. 67
03044 Cottbus