Freitag
12.08.2022 · 11:00 – 19:00 Uhr · Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst (Cottbus) ·

Die Bildhauerinnen Dorothea von Philipsborn und Renée Sintenis im Dialog

Dorothea von Philipsborn zählt zur ersten Generation von Bildhauerinnen, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf einem von Männern dominierten Feld Fuß fassten. Die Künstlerin wurde 1894 im schlesischen Strehlitz bei Schweidnitz (Strzelce Świdnickie) geboren und kam nach dem 2. Weltkrieg in die Lausitz. Hier prägen zahlreiche ihrer Skulpturen den öffentlichen Raum. Dorothea von Philipsborn erhielt 1964 den renommierten Carl-Blechen-Preis der Stadt Cottbus. Sie verstarb 1971 in Weißwasser. – In der Cottbuser Ausstellung stehen vor allem die Kleinplastiken der Künstlerin im Fokus: ihr zentrales Thema sind junge Menschen an der Grenze zum Erwachsenwerden, die in einfühlsamen Darstellungen festgehalten werden. Bei den Figurengruppen bilden einander zärtlich zugewandte gleichgeschlechtliche Paare einen Schwerpunkt. Gegenübergestellt werden Arbeiten mit Werken der Berliner Künstlerin Renée Sintenis. Besonders in den Mädchen- und Knabenskulpturen beider Bildhauerinnen lassen sich vergleichbare Aspekte finden.

Wichtiger Hinweis
Gefördert durch die Euroregion Spree-Neiße-Bober e.V aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (ERFE)