Dienstag
05.07.2022 · 11:00 – 19:00 Uhr · Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst (Cottbus) ·

Der französische Fotograf Willy Ronis zählt neben Henri Cartier-Bresson und Robert Doisneau zu den prominentesten Vertretern der „humanistischen Fotografie“, denn der Mensch steht im Mittelpunkt seines Schaffens. Viele seiner Werke haben sich als Ikonen in das kollektive Gedächtnis eingeschrieben. Für das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst, das über die einzige in der DDR begründete fotografische Museumssammlung verfügt, ist die französische „photographie humaniste“ eine wichtige Referenz. Die Ausstellung stellt Ronis Fotografien der 1960er-Jahre vor, als er als einer der ersten und wichtigsten internationalen Fotografen das Alltagsleben in der DDR abgelichtet hat. Denn seine Bilder haben nicht nur maßgeblich unser Bild vom Leben und Kultur unserer französischen Nachbarn geprägt, sondern ebenso in Frankreich ein spezifisches Bild des Lebens in der früheren DDR vermittelt.