Donnerstag
11.08.2022 · 11:00, 14:00 Uhr · Brandenburgisches Apothekenmuseum ·

Hildegard von Bingen war Benediktinerin, Äbtissin, Dichterin, Komponistin und eine bedeutende natur- und heilkundige Universalgelehrte. In der römisch-katholischen Kirche wird sie als Heilige und Kirchenlehrerin verehrt.

Sie lebte von 1098 bis 1179. Als Kind wurde sie dem Benediktinerkloster Disibodenberg als Oblatin dargebracht und wurde später Äbtissin des Klosters.

Sie hatte seit ihrer Jugend Visionen, veröffentlichte diese aber erst 1141 in ihrem Hauptwerk Scivias („Wisse die Wege“) mit Erlaubnis des Papstes.

Hildegards Schriften zur Heilkunde – „Causae et curae“ (Ursachen und Behandlung von Krankheiten) und ihr Werk „Physica“ (Naturkunde) entstanden zwischen 1150 und 1160. Sie zeigen, dass sie sich bestens in der Tier- und Pflanzenwelt ihrer Heimat auskannte. Sie gründete im Jahr 1147 ihr eigenes Kloster Rupertsberg und 1165 ein zweites Kloster in Eibingen. Wir bewundern noch heute ihr Universalwissen. Sie sah schon damals die Einheit von Körper, Geist und Seele. Fast 800 Jahre war ihr Wissen verschollen. Daraus entwickelte sich um 1960 die heutige Hildegard-Medizin.

Wir möchten Sie über bestimmte Empfehlungen der Hildegard von Bingen zur Ernährung informieren und stellen Lebensmittel aus ihrer Sicht vor und wir zeigen Ihnen Heilkräuter, die schon Hildegard verwendet hat und die heute auch eine wissenschaftlich bewiesene Wirkung haben.

Wichtiger Hinweis
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Das Museum kann nur mit Führungen besichtigt werden. Wenn möglich, melden Sie sich bitte zu einer Führung unter 0355/23997 Dienstag bis Freitag an. Am Wochenende kann eine Nachricht auf den Anrufbeantworter gesprochen werden.