Digitale Stadt Cottbus/Chóśebuz

Cottbus/Chóśebuz zentraler Ort des Reallabors Lausitz

Gabriele Bogacz

Als „Paukenschlag und Meilenstein" hat der Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch die Entscheidung des Bundeswirtschaftsministeriums begrüßt, das Reallabor Lausitz als einen der Gewinner des Ideenwettbewerbes „Reallabore der Energiewende" zu bestätigen.

OB Holger Kelch: „Die zielgerichtete Vorbereitung mit Partnern wie der BTU Cottbus-Senftenberg, der Gebäudewirtschaft Cottbus GmbH, der Stadtwerke oder der Cottbusverkehr GmbH trägt erste Früchte. Ich freue mich sehr, dass unser Mut und unsere Zuversicht, die Dinge anzupacken, jetzt belohnt werden. Die Lausitz bleibt im Strukturwandel eine gut vernetzte Energieregion."

Bürgermeisterin Marietta Tzschoppe: „Cottbus/Chóśebuz zeichnet sich einmal mehr aus durch innovatives Bauen und moderne Mobilität. Das sind Pfunde für eine lebenswerte Region, die Perspektiven für junge Leute eröffnet und Zuzügler lockt."

Das Reallabor Lausitz umfasst insgesamt 13 Vorhaben – vier davon in Lübben, Lübbenau und Spremberg, alle weiteren in Cottbus/Chóśebuz als zentralem Ort des Reallabors.

Zu den Vorhaben zählen die Entwicklung eines „Nullenergiequartiers" in der Marienstraße (bisheriger Busbahnhof), der Neubau einer Energie- und Umweltschule am Cottbuser Ostsee, ein innovatives Energiemonitoring kommunaler Gebäude oder die Umstellung des ÖPNV auf Wasserstoffantriebe für klimaneutrale Mobilität beispielsweise am Ostsee.

Die Vorhaben haben ein Volumen von ca. 58 Millionen Euro.