Digitale Stadt Cottbus/Chóśebuz

Aus der Rede des Oberbürgermeister Holger Kelch zum Neujahrsempfang der Stadt Cottbus/Chóśebuz am 9. Januar 2019

Holger Kelch
Holger Kelch beim Neujahrsempfang 2019 der Stadt Cottbus/Chóśebuz

Die Digitalisierung wird über Wohl oder Wehe unserer Stadt mit entscheiden. Sie ist die Grundlage dafür, wie attraktiv wir für die Sicherung der heimischen Wirtschaft ebenso wie für die Ansiedlung von Unternehmen sind. Digitale Zukunft ist ein oft genutztes Wortpaar – wir sollten, nein, wir müssen auf die digitale Gegenwart setzen.

Der weitere Breitbandausbau ist dringend nötig, selbst wenn es in Cottbus nur wenige Funklöcher gibt.

Wir wollen Cottbus in Brandenburg gern zum digitalen Innovationsmotor machen. Das lockt neue Unternehmen und schafft gute Arbeit. Für uns beginnt das mit der entsprechenden Bildung in den Schulen. Dafür müssen wir in den kommenden Jahren die Technik einschließlich der Software bereitstellen.

Da brauchen wir mehr Tempo, keine Frage.

Die Digitalisierung erfasst verstärkt die Unternehmen, aber auch uns als Verwaltung. Wir setzen zum Beispiel auf das Carl-Thiem-Klinikum als digitales Leitkrankenhaus. Als Verwaltung ist für uns zudem vorstellbar, eine elektronische Bürgerkarte einschließlich eines Bürgerkontos einzuführen, die eine sichere Nutzung der digitalen Dienstleistungen der Verwaltung ohne aufwendige Wege ermöglichen.

Das sind Vorstellungen, für die wir zügig die nötigen Grundlagen schaffen müssen. Unser spezieller Anspruch ist es, diese digitalen Dienstleistungen auch in sorbischer/wendischer Sprache zur Verfügung zu stellen.