Aufgaben

Grit Bartels, Integrationsbeauftragte
Grit Bartels, Integrationsbeauftragte
Laura Koal

Die Belange der Menschen mit Migrationsgeschichte bearbeitet in der Stadtverwaltung Cottbus/Chóśebuz die Integrationsbeauftragte, als auch der Servicebereich Bildung und Integration .

Die Integrationsbeauftragte steuert die integrationspolitischen Prozesse als Interessenvertretung aller Menschen mit Migrationsgeschichte in der Stadt Cottbus. Der Servicebereich Bildung und Integration ist für die speziellen operativen und organisatorischen Themenlagen zu Integrationserfordernissen von Neuzugewanderten zuständig.

Das Selbstverständnis der Integrationsbeauftragten ergibt sich vorrangig aus Art. 3 Abs. 3 des Grundgesetzes und aus Art. 12 Abs. 2 der Brandenburgischen Verfassung. Dort heißt es: Niemand darf wegen der Abstammung, Nationalität, Sprache, des Geschlechts, der sexuellen Identität, sozialen Herkunft oder Stellung, einer Behinderung, der religiösen, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung oder aus rassistischen Gründen bevorzugt oder benachteiligt werden.“

1Cottbus Open
2Cottbus Open
3Impression von der 1. Interkulturellen Woche 2015: Laubhüttenfest der Jüdischen Gemeinde
1,2Cottbus Open
3Impression von der 1. Interkulturellen Woche 2015: Laubhüttenfest der Jüdischen Gemeinde

Ziel der Arbeit der Integrationsbeauftragten der Stadt Cottbus/Chóśebuz ist es, die Integration von Menschen mit Migrationsgeschichte auf kommunaler Ebene zu befördern sowie zum Abbau vorhandener struktureller und individueller Benachteiligung beizutragen.

Zu den Aufgaben der Integrationsbeauftragten gehören:

  • Förderung des Bewusstseins für die Integration von Menschen mit Migrationsgeschichtein der Öffentlichkeit und Fachöffentlichkeit durch Veranstaltungen, Seminare, Medienarbeit, Aktionen, Informationen, Broschüren und Publikationen
  • Analyse der Lebenslage von Menschen mit Migrationsgeschichtein der Stadt Cottbus/Chóśebuz durch Erarbeitung eines jährlichen Situationsberichtes
  • Abbau bestehender und Vermeidung künftiger Benachteiligung durch Initiierung von Projekten und durch Auseinandersetzung mit der aktuellen Situation in der Kommune
  • Sicherung der Chancengleichheit für Menschen mit Migrationsgeschichtebei kommunalen Entscheidungen zu Themen der Arbeitswelt, Gesundheit, Erziehung, Familie, Bildung, Kultur, Stadtplanung, Politik und des gesamten sozialen Umfeldes durch
    • Einflussnahme in relevanten Gremien
    • Zusammenarbeit mit dem Beirat für Integration und Migration
    • Sichtung der Vorlagen und Anfragen der Stadtverordnetenversammlung sowie Erarbeitung von Stellungnahmen
  • Zusammenarbeit mit den Stadtverordneten und der Stadtverordnetenversammlung, Verbänden, Vereinen und Organisationen
  • Voranbringen der Diversitäts- und interkulturellen Entwicklung in der Stadt Cottbus in Kooperation mit den einzelnen Bereichen in der Verwaltung
  • Verweisberatung von Rat suchenden Menschen mit Migrationsgeschichte im Einzelfall
  • Vermittlung in Konflikten von Menschen mit Migrationsgeschichte und Institutionen der Mehrheitsgesellschaft
  • Unterstützung der Tätigkeit von Vereinen und Initiativen
  • Unterstützung der Arbeit der Migrant*innenselbstorganisationen
  • Erarbeitung, Begleitung der Umsetzung und Fortschreibung des Cottbuser Integrationskonzeptes

Rechtliche Grundlagen:

  • Art. 3 Abs. 3 Grundgesetz (GG) „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden."

  • Art. 12 Abs. 2 Verfassung Brandenburg „Niemand darf wegen der Abstammung, Nationalität, Sprache, des Geschlechts, der sexuellen Identität, sozialen Herkunft oder Stellung, einer Behinderung, der religiösen, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung oder aus rassistischen Gründen bevorzugt oder benachteiligt werden."

  • Die Berufung der Integrationsbeauftragten erfolgte durch die Stadtverordnetenversammlung am 25. September 2019
    (Beschlussvorlage OB-013/19)

  • Hauptsatzung der kreisfreien Stadt Cottbus / Chóśebuz § 7 Beauftragte (§ 19 KVerf) (1)
    "Für die Sicherstellung der Umsetzung der Aufgaben zur sozialen Integration von Ausländern […] werden durch die Stadtverordnetenversammlung auf Vorschlag des Oberbürgermeisters Beauftragte benannt."

Arbeitsfelder:

  • Interkulturelle Arbeit
  • Beirat für Integration und Migration
  • Vereine, Verbände, Organisationen
  • Öffentlichkeitsarbeit

Allgemeine Informationen

Ansprechpartner
Integrationsbeauftragte der Stadt:
Grit Bartels
Anschrift
Stadtverwaltung Cottbus
Neumarkt 5
03046 Cottbus
E-Mail-Adresse
Telefon
0355 612-2008
Fax
0355612-13 2008