Nachhaltige Entwicklung ist in Cottbus eine beschlossene Sache: 2020 tritt die Stadt per Ratsbeschluss der Agenda 2030 bei und verpflichtet sich somit den 17 Zielen für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. Im selben Jahr wird die Stadt von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) als „Newcomer“ im Wettbewerbs „Kommune bewegt Welt“ für besondere Leistungen und Einsatz im Bereich „Migration und Entwicklung“ ausgezeichnet.

Die Bildungslandschaft der zweitgrößten Stadt Brandenburgs ist sehr vielfältig. Seit 2019 gibt es ein datenbasiertes kommunales Bildungsmanagement, das die Vernetzung der Bildungsakteurinnen und -akteure koordiniert, mit ihnen an gemeinsamen Strategien arbeitet und die Fortschritte in einem Bildungsmonitoring begleitet. Darüber hinaus beteiligt sich Cottbus an Projekten wie „Vielfalt als Chance“, "Türöffner: Zukunft Beruf" und „Jugend stärken im Quartier“.

Künftig gilt es die Bereiche strategisch zusammenzubringen: Dafür sollen in der kommunalen Bildungslandschaft und Verwaltung BNE-Kompetenzen (BNE steht für: Bildung für nachhaltige Entwicklung) verankert werden. Die Vernetzung und gemeinsame Strategieentwicklung der BNE-Akteurinnen und Akteure und Verwaltungsmitarbeitenden aus unterschiedlichen Fachgebieten wird initiiert und gefestigt. Nicht zuletzt soll BNE in der Bildungsberichterstattung erfasst werden, um die Ziele klar im Blick zu haben und Fortschritte messbar zumachen. Das Ziel ist eine breite Akzeptanz für die Ziele für Nachhaltige Entwicklung und hohe Nachfrage für Beteiligungsformate in der Bevölkerung zu erreichen.

Weitere Informationen:
https://www.bne-kompetenzzentrum.de/de/kommunen/stadt-cottbus