Städtebaulicher Wettbewerb Hafenquartier Cottbus

Das Hafenquartier soll als urbaner Ort mit Freizeit-, Sport- und Gesundheitseinrichtungen, Hotel, Einzelhandel und Wohnen gestaltet werden. Es soll als Anziehungspunkt für Tagestouristen aus der Region sowie Besucher aus dem weiteren Umland und die Bewohner der Stadt dienen.

Neben Baden, Erholung und Freizeitbetätigung an den Stränden sollen vielfältigste Sportarten ermöglicht werden. Das Quartier mit dem Stadthafen soll als ein Innovationsstandort der Lausitz formuliert werden und ein beispielhaftes Aushängeschild für die nachhaltige Entwicklung der Tagebaufolgelandschaft sein. Mit dem Hafenquartier soll am Cottbuser Ostsee ein neuer Bezugspunkt für die Entwicklung des Raumes zwischen der Innenstadt und dem See geschaffen werden. Der Standort Cottbus als Universitätsstadt soll hierbei Berücksichtigung finden und eine Stärkung erfahren. Mit der 90 %-igen Förderung des BMUB aus dem Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ ist der Anspruch verbunden, national und international wahrnehmbare, größere städtebauliche Vorhaben mit deutlichen Impulsen für die jeweilige Stadt, die Region und die Stadtentwicklungspolitik in Deutschland zu realisieren. Kennzeichnend für dieses Vorhaben ist ein besonderer Qualitätsanspruch des städtebaulichen Entwurfs, baukultureller Aspekte und der Beteiligungsprozesse, die den baupolitischen Zielen des Bundes folgen und Innovationspotenzial aufweisen.

Die Auslobungsunterlagen wurden den 15 teilnehmenden Büros am 11. August 2017 zugeleitet. Am 08. September fand in Cottbus das Rückfragekolloquium statt, bei dem die Teilnehmer auch das Hafenareal besichtigten.

Im Januar 2018 wird das Preisgericht die Bewertung der Wettbewerbsarbeiten durchführen und einen Sieger küren. Die Preisträgerarbeiten werden hier auf der Internetseite veröffentlicht.

Im Februar 2018 werden die eingereichten Arbeiten im Cottbuser Rathaus, Neumarkt 5 ausgestellt.