Maßnahmen für den Regionalen Wachstumskern Cottbus
Unter dem Motto „Stärken stärken“ hat die Landesregierung im November 2005 fünfzehn so genannte Regionale Wachstumskerne (RWK), darunter Cottbus, bestimmt.
Durch die RWK sollen die Wachstumskräfte in Brandenburg gestärkt, Beschäftigung gesichert und die Fördermittel effizienter eingesetzt werden. Die RWK sollen eine Motorfunktion für ihre Region übernehmen und auf ihr Umland ausstrahlen. Sie genießen daher in entwicklungsrelevanten Förderprogrammen der Landesministerien einen Fördervorteil.
Aus den Standortentwicklungskonzepten der einzelnen RWK werden konkrete Projekte und Maßnahmen zum Ausbau der Infrastruktur, der Entwicklung von Gewerbegebieten, der Fachkräfteförderung, des Technologietransfers oder Vorhaben im Bereich der Kultur oder des Tourismus abgeleitet und mit Unterstützung der Landesregierung realisiert.
Übersicht der für den RWK Cottbus beschlossenen Maßnahmen:
| Maßnahmebezeichnung | beschlossen |
|---|---|
| Neubau der Ortsumfahrung Cottbus, Planung und Realisierung des 2. und 3. Verkehrsabschnitts sowie Netzergänzung B 168n/B 97n | 2005 |
| Um- und Ausbau des Gebäudekomplexes des Carl-Thiem-Klinikums Cottbus (CTK), Planung und Realisierung des 6. und 7. Bauabschnitts | 2006 |
| Ausbau der Eisenbahntrasse Cottbus – Berlin für die Zuggeschwindigkeit 160 km/h | 2006 |
| Verlagerung und Aufwertung des Max–Steenbeck–Gymnasiums | 2008 |
| Energiezentrum an der BTU Cottbus | 2008 |
| Entwicklung Technologie- und Industriepark (TIP) auf dem ehemaligen Flugplatz Cottbus-Nord (angrenzend an die BTU) | 2009 |
| Entwicklung Staatstheater Cottbus - Komplexe Sanierung des gesamten Hinterbühnenhauses und der Außenhülle | 2009 |
| Entwicklung Hauptbahnhof Cottbus und des unmittelbaren Umfeldes (Schaffung eines zentralen Umsteigepunktes SPNV/ ÖPNV) | 2009 |
Maßnahmen in Prüfung bzw. mit Konkretisierungsbedarf:
| Maßnahmebezeichnung |
|---|
| Standortentwicklung/Revitalisierung von Rückbauflächen des Stadtumbaus Hegelstraße/Am Stadtrand |
| Interdisziplinäre Medizinerweiter- und –fortbildung und klinische Versorgungsforschung (Akademisches Ausbildungszentrum Medizin) |