Schlosskirchplatz

Hier vereinen sich vier Bauepochen. Das Haus am östlichen Platzende war Sitz des Bürgermeisters, des Pastors und des französischen Richters. Im Süden steht ein Werk des Architekten Mendelssohn im typischen Bauhausstil.

Schlosskirche

Am. 7. Januar 1714 wurde die Kirche eingeweiht. Ihr Name bürgerte sich seit 1757 ein, als der deutsch reformierte Geistliche zugleich als Hof- und Schlossprediger berufen wurde. Seit dieser Zeit fanden die Gottesdienste der französisch-reformierte Gemeinde und der deutsch-reformierten Gemeinde, die bis dahin Räumlichkeiten im Cottbuser Schloss nutzte, in ihr statt. 1870 erhielt die Kirche einen neogotischen Turm.

1984 kam das Nagelkreuz aus Coventry in die Schlosskirche. In vielen Orgelvespern wurde das Versöhnungsgebet von Coventry gebetet. Die Nagelkreuzgemeinschaft hielt den Versöhnungsgedanken und die Friedenssehnsucht wach.

Das nach der Sanierung im Jahr 2003 gegründete Kuratorium hat sich bemüht, für die Schlosskirche ein eigenes kirchliches Profil zu finden. Von der Etablierung eigener Veranstaltungsreihen bis hin zur Umwandlung in ein kirchliches, aber nicht mehr gottesdienstliches Gebäude mit Seelsorge- Café und Eine-Welt-Laden waren viele Ideen im Gespräch. Mitten hinein in diese Überlegungen kam die Mitteilung, die Jüdische Gemeinde Cottbus wünsche sich den Neubau einer Synagoge in Cottbus.

Synagoge

Mit dem Ansinnen des Kuratoriums, die Schlosskirche einer wieder regelmäßigen Nutzung zuzuführen, und der gleichzeitigen Suche der Jüdischen Gemeinde Cottbus nach einer möglichen Gottesdienststätte in der Stadt, kamen zwei Anliegen zusammen, die nun eine Lösung gefunden haben.

Am 9. November 2015 wurde die Synagoge der Jüdischen Gemeinde übergeben. Sie bleibt ein Haus der Anbetung Gottes!

Allgemeine Informationen

Lage (Stadtkarte)
Anschrift
Spremberger Straße
03046 Cottbus