OB Kelch: Medizin in Cottbus/Chóśebuz, Pharmazie in Senftenberg

29.11.2019
Holger Kelch und Dr. Manja Schüle beim Antrittsbesuch der neuen Ministerin im Cottbuser Rathaus
Holger Kelch und Dr. Manja Schüle beim Antrittsbesuch der neuen Ministerin im Cottbuser Rathaus
Jan Gloßmann

Der Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch hat sich für den Aufbau einer Ausbildung von Pharmazeuten in der Lausitz ausgesprochen. „Genau so, wie wir die Medizinerausbildung in Cottbus/Chóśebuz brauchen, sollte die Ausbildung von Pharmazeuten in der Lausitz installiert werden. Als Standort käme aus Sicht des Cottbuser Oberbürgermeisters der BTU-Standort Senftenberg in Frage. Nach Branchenangaben sind bereits heute in Südbrandenburg 165 Stellen nicht besetzt. Landesweit sind es fast 500.

Kelch: „Das wäre ein dringend benötigter Baustein des Strukturwandels für die Lausitz. Die Region braucht Jobs und neue Perspektiven."

Über den Aufbau eines Medizin-Campus als Schwerpunkt im Strukturwandel waren sich OB Holger Kelch und die neue Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur Brandenburgs, Dr. Manja Schüle, bei deren Antrittsbesuch im Rathaus einig. Kelch: „Wir wollen die medizinische Hochschulausbildung in Cottbus/Chóśebuz sowie die Profilierung unseres Carl-Thiem-Klinikums zum digitalen Krankenhaus." Hier seien Bund und Land in der Pflicht. „Die Ankündigungen müssen zügig umgesetzt werden, denn es geht in erster Linie um Arbeitsplätze und eine neue wirtschaftlich nachhaltige Strukturen, gleichzeitig aber auch um Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit von Politik."