Interkulturelle Woche zeigt Cottbuser Vielfalt

17.09.2019

Mit dem Fest zum Weltkindertag am 19.09.2019 startet in diesem Jahr auch die Interkulturelle Woche. Es ist die fünfte ihrer Art seit 2015, als die bundesweite Aktion auch in Cottbus/Chóśebuz eine Heimat fand.

Damals kam in Cottbus/Chóśebuz eine Gruppe unterschiedlicher Akteure zusammen, die die Tradition dieser Woche im September wieder aufleben lassen wollte. So findet sie in diesem Jahr unter dem Motto „Zusammen leben, zusammen wachsen" statt. In Cottbus werden 13 unterschiedliche Akteursgruppen insgesamt 26 verschiedene Veranstaltungen durchführen.

Die Woche beginnt am Donnerstag, dem 19.09.2019, mit dem Weltkindertag als Auftakt und endet am Samstag, dem 28.09.2019, mit einem internationalen Hoffest am Familienhaus im Park an der Puschkinpromenade. Dazwischen liegen zehn Tage voller Feste, Begegnungsmöglichkeiten, Veranstaltungen mit Film, Essen und Tanz. Alle Cottbuser Einwohnerinnen und Einwohner sind herzlich eingeladen, an den Angeboten der Woche teilzunehmen.

Informationen zum Programm finden sich auf der Webseite der Stadt unter www.cottbus.de/ikw .

Die Interkulturelle Woche ist eine bundesweite Veranstaltung immer Ende September, die in den westdeutschen Städten schon seit den 1970er Jahren stattfindet und in der Regel von Kirchen, Gewerkschaften, Migrantenselbstorganisationen, Wohlfahrtsverbänden sowie Kommunen und deren Integrationsbeauftragten organisiert wird.

In der Stadt leben, lernen und arbeiten derzeit ca. 8.600 Menschen nicht deutscher Herkunft. Größte Gruppe mit circa 2.400 Personen sind Menschen aus Syrien, die im Zuge des Flüchtlingszugs nach Cottbus/Chóśebuz kamen. Weitere wichtige Herkunftsländer sind Polen (ca. 650), Afghanistan (ca. 570), die Russische Föderation (470), die Ukraine (380), Vietnam (320) sowie China (220). Cottbus/Chóśebuz ist zudem die größte zweisprachige Stadt des Landes.

Programmflyer:

Programflyer der Interkulturellen Woche 2019 (PDF / 1.24 MByte / 10.09.2019)