Cottbus im EU-Wettbewerb um Barrierefreiheit

10.09.2019
Blindenstreifen
Blindenstreifen
Normen Franzke

Die Stadt Cottbus/Chóśebuz misst sich im Bewerbungsverfahren für eine Auszeichnung als barrierefreie Stadt mit anderen europäischen Städten. Die Access-City-Award-Initiative der Europäischen Kommission prämiert das Engagement der Städte für mehr Inklusion.

Cottbus muss sich hierbei nicht verstecken. Viele Maßnahmen und Dienstleistungen, die zu einer Barrierefreiheit beitragen, gehören bereits zum Alltag und sind aus dem täglichen Leben vieler Cottbuserinnen und Cottbuser nicht mehr wegzudenken. Solche Angebote werden von allen Cottbusern genutzt, unabhängig davon, ob eine Behinderung vorliegt oder nicht. Dazu zählen das Patientenmobil im Carl-Thiem-Klinikum, der Eltern-Kind-Stammtisch oder die baulichen Maßnahmen am neuen Verkehrsknoten am Hauptbahnhof. Das steht beispielhaft für gelebte Inklusionsbemühungen und ist Bestandteil der Cottbuser Bewerbung.

Es werden Menschen mit Behinderung, diverse Vertretungsorganisationen und Experten für Barrierefreiheit bei der Planung und dem weiteren Ausbau einer barrierefreieren Stadt eingebunden. Norman Franzke, Beauftragter für Menschen mit Behinderungen: „So werden Betroffene zu Beteiligten gemacht. Dieser starke Einbindungsprozess gewährleistet eine bedürfnisorientierte und zweckmäßige Ausrichtung barrierefreier Maßnahmen."