Euroregion enttäuscht von Wissenschaftsministerium

08.02.2019

Mit Enttäuschung und Bedauern hat die Euroregion Spree-Neiße-Bober ein Schreiben der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur zur Kenntnis nehmen müssen. Darin heißt es, dass das Projekt in der Landesregierung zwar „äußerst positiv" gesehen wird. Gleichwohl könne das Ministerium eine Kofinanzierung für das innovative INTERREG-Projekt der BTU Cottbus-Senftenberg „Erreichbarkeitsoptimierung im Deutsch-Polnischen Grenzraum – Autonomes CO2-neutrales Fahren" nicht ermöglichen. Vielmehr verweist Ministerin Martina Münch auf das „Globalbudget der Hochschule".

1BTU Cottbus-Senftenberg, Foto: Stadtverwaltung Cottbus
2BTU Cottbus-Senftenberg, Foto: Stadtverwaltung Cottbus
1,2BTU Cottbus-Senftenberg, Foto: Stadtverwaltung Cottbus

Der Präsident der Euroregion, Spree-Neiße-Landrat Harald Altekrüger, und der Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch, bedauern diese Absage außerordentlich: „Damit besteht die große Gefahr, dass dieser wichtige Antrag zurückgezogen werden muss, weil die Kofinanzierung nicht steht. Es will uns nicht in den Kopf, dass einerseits über Milliarden für den Strukturwandel gesprochen wird, andererseits aber 50.000 Euro aus Landesmitteln für ein konkretes und wichtiges Projekt nicht zur Verfügung gestellt werden können."