Fritz Lattke. Heimat

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Samstag
29.02.2020, 10:00 – 16:00 Uhr (weitere Termine)
Galerie Brandenburg

Fritz Lattke, der als wendischer/sorbischer Maler fern der Heimat im thüringischen Weimar lebte, trug stets die Heimat im Herzen. Er brachte die Niederlausitz in zahlreichen stimmungsvollen Landschaftsbildern auf die Leinwand. Sein Werkverzeichnis umfasst rund 600 Kunstwerke, die zahllosen Illustrationen nicht einzeln gezählt. Er war der produktivste Cottbuser Künstler - nach Carl Blechen und Günther Rechn.

Öffentlich präsent ist Fritz Lattke nur in den beiden sorbischen/wendischen Museen in Cottbus und Bautzen. Weitere Museen in Weimar, Berlin, Altenburg und Prag besitzen Lattke-Bilder. Vor allem aber schmücken seine Landschaften zahlreiche Privatwohnungen.

Die Cottbuser Galerie Brandenburg freut sich den Künstler und sein Werk in dieser Sonderausstellung 40 Jahre nach seinem Tod präsentieren zu können. In seinen Bildern und auch in der niedersorbischen Sprache lebt Fryco Latk, genannt Fritz Lattke weiter. Das zeigt uns auch die junge Dichterin Źilka Francis Ketlicojc, die sich in Anspielung auf den Maler Jil-Francis Käthlitz nennt. Sie trägt zur Eröffnung Gedichte in niedersorbischer und deutscher Sprache vor.

Veranstaltungsort Galerie Brandenburg/Galerie Fünf
Anschrift
Großenhainer Bahnhof
Güterzufuhrstraße 7
03046 Cottbus
Telefon
0355/ 58458-66