Friedrich B. Henkel Landschaft: Zwischen Erleben und Abstraktion

Donnerstag
13.06.2019, 10:00 – 18:00 Uhr (weitere Termine)

Friedrich B. Henkel (geb. 1936 in Zella/Rhön, lebt in Bernau und Biesenthal) gehört lange schon zu den namhaften Bildhauern Ostdeutschlands. Sein Schaffen umfasst sowohl plastische Arbeiten als auch Druckgrafik, Zeichnungen und Collagen. Ihnen wohnt ein zentraler Motivschatz inne: Die Landschaft, genauer gesagt die „Landschaftsfigur“, wie sie der Künstler selbst beschreibt. Reichhaltige Anregungen gewinnt F. B. Henkel in den unterschiedlichsten Landschaftssituationen und vor allem die von alten Kulturen geprägten Weltgegenden bildeten ein Initial: Es entwickelte sich eine Sichtweise, die dem Gewachsenen nachspürt. Frühzeitig wendete sich der Künstler wendete dabei von der figürlichen Darstellung hin zu einem zunehmend abstrakteren, zeichenhaften Stil. Arbeitete F. B. Henkel anfangs mit Gips für Metallgüsse, so zeigt er sich doch immer offen für Experimente; seit Mitte der 1970er-Jahre rückt der Stein ins Zentrum seiner Arbeit und in jüngster Zeit das Holz. Die Werke der letzten Jahrzehnte heben sich aus landschaftlichen Gefilden als poetische Zeichen empor oder lassen in Felsformen anthropomorphen Charakter hervortreten.

Veranstaltungsort Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst (Cottbus)
Anschrift
Am Amtsteich 15
03046 Cottbus
Telefon
0355 494940-40
Öffnungszeiten
Sonntag10:00-18:00 Uhr
Dienstag10:00-18:00 Uhr
Mittwoch10:00-18:00 Uhr
Donnerstag10:00-18:00 Uhr
Freitag10:00-18:00 Uhr
Samstag10:00-18:00 Uhr