Gerissene Fäden. Annette Messager und Gabriele Stötzer

Freitag
16.02.2018, 10:00 – 18:00 Uhr (weitere Termine)

Die Ausstellung zeigt zwei Ikonen der feministischen Kunst. Fragen zu weiblichen Identitäten, traditionellen Geschlechterkonstruktionen und politischen Handlungsräumen stehen im Fokus der Werke beider Künstlerinnen. Annette Messager zählt zu den wichtigsten französischen Künstlerinnen der Gegenwart. Gabriele Stötzer war eine zentrale Figur der Erfurter Subkultur der 1980er-Jahre.

Die Auseinandersetzung mit dem weiblichen Körper eint die beiden Künstlerinnen, die hierbei immer kämpferisch, dennoch sensibel und oftmals subtil-humorvoll vorgehen. Der Frauenkörper ist Projektionsfläche wie auch Ort politischer und sozialer Einschreibungen und wird als Territorium der Selbstbestimmung und Selbstbehauptung begriffen. Annette Messager (*1943) lebt und arbeitet als Malerin, Fotografin und Installationskünstlerin in Paris. Seit den späten 1960er-Jahren archiviert sie ihren Alltag und überträgt ihr privates Universum in neue Zusammenhänge, die weibliche Rollenmuster und Klischees befragen. Gabriele Stötzer (*1953, lebt und arbeitet vorwiegend in Erfurt) ist Schriftstellerin und Künstlerin, deren literarisches und bildnerisches Werk vielfach von der eigenen Biografie und ihren Brüchen ausgeht.

Veranstaltungsort

Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst (Cottbus)
Anschrift
Am Amtsteich 15
03046 Cottbus
Telefon
0355 494940-40
Öffnungszeiten
Sonntag10:00-18:00 Uhr
Dienstag10:00-18:00 Uhr
Mittwoch10:00-18:00 Uhr
Donnerstag10:00-18:00 Uhr
Freitag10:00-18:00 Uhr
Samstag10:00-18:00 Uhr