Vielschichtig. Von der Räumlichkeit der Flächenteilung

Sonntag
21.04.2019, 10:00 – 18:00 Uhr (weitere Termine)

Ursula Döbereiner, Andrea Pichl, Katharina Schmidt, Albert Weis, Karlheinz Adler, Annemarie Balden-Wolff, Hermann Glöckner, Willy Wolff

Die Ausstellung verbindet historische Werke aus der Sammlung des BLmK mit Arbeiten zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler, deren Bildkonzeption und -logik die Wechselwirkung zwischen klassischer Bildproduktion sowie Architektur und Stadtplanung der Nachkriegsmoderne (in der DDR) thematisiert. Die teilweise ortsspezifischen Arbeiten der zeitgenössischen Künstler*innen nehmen Bezug auf Bild- und Raumvorstellungen einiger der herausragenden Künstlerpersönlichkeiten der DDR, deren OEuvre für die (Ost)moderne prägend war. Im Zentrum des Interesses stehen modernistische Entwürfe, die auf Schichtungen und Faltungen sowie Serialität und Linien-/Flächenkonstruktionen basieren. Die Ordnung der Dinge ist in der Moderne vielfach Ausdruck für Strukturen, die sowohl Bildräume, aber auch öffentliche Räume durchziehen. Somit ist jenes Formenvokabular nicht nur ästhetisches Gestaltungselement, sondern ebenso Bildmethode, um Ordnungsverfahren und Produktionsprozesse sichtbar zu machen, die auf (utopische) Gesellschaftssysteme verweisen.

Veranstaltungsort Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst (Cottbus)
Anschrift
Am Amtsteich 15
03046 Cottbus
Telefon
0355 494940-40
Öffnungszeiten
Sonntag10:00-18:00 Uhr
Dienstag10:00-18:00 Uhr
Mittwoch10:00-18:00 Uhr
Donnerstag10:00-18:00 Uhr
Freitag10:00-18:00 Uhr
Samstag10:00-18:00 Uhr