Baugenehmigung, Bauantrag, Nutzungsänderung

Die Errichtung, die Änderung und die Nutzungsänderung baulicher Anlagen sowie anderer Anlagen und Einrichtungen mit besonderen Anforderungen bedürfen einer Baugenehmigung.
Die Bauvorlagen erstellt in der Regel ein bauvorlageberechtigter Objektplaner.
Auf einzelne Bauvorlagen kann verzichtet werden, wenn diese nicht zur Beurteilung des Bauvorhabens erforderlich sind.
Genehmigungsfreie Vorhaben sind im § 55 BbgBO nachzulesen.
Bauanzeigeverfahren

Erforderliche Unterlagen

-mindestens 3 Exemplare einreichen

- Antragsformular - Anlage 1.1 bis 1.3
- Baubeschreibung - Anlage 2.1 bis 2.4
- Betriebsbeschreibung (gewerbliche Anlagen) - Anlage 5.1 bis 5.4
- Bauvorlagenberechtigung
- Unterschrift Bauherr, Objektplaner, Fachplaner
- Zustimmung des Grundstückseigentümers
- Auszug aus der Liegenschaftskarte
- Amtlicher Lageplan
- objektbezogener Lageplan
- Außenanlagenplan
- Grundstücksentwässerungsplan
- Bauzeichnungen ( Grundrisse, Schnitte, Ansichten)
- Berechnungen (GRZ, m³u.R.)
- Nachweis Kraftfahrzeug-Stellplätze
- Nachweis der gesicherten stadttechnischen Erschließung (Trinkwasser, Löschwasser, Grundstücksentwässerung)
- Herstellungskosten
- Statistisches Formblatt (Erhebungsbogen)
Einzelheiten entnehmen Sie bitte den Infoblättern

Voraussetzungen

Die untere Bauaufsichtsbehörde berät den Bauherrn zu inhaltlichen und verfahrensleitenden Fragen in bauplanungsrechtlicher, bauordnungsrechtlicher, gestalterischer, konstruktiver und denkmalrechtlicher Hinsicht. Eine Baugenehmigung darf erst erteilt werden, wenn feststeht, dass dem Bauvorhaben keine öffentlich-rechtlichen Vorschriften entgegenstehen. Das bedeutet aber auch, dass eine umfassende Prüfung von öffentlich-rechtlichen Belangen und diesbezüglich eine Beteiligung der unterschiedlichsten Behörden erfolgen muss.

Allgemeine Hinweise

Die Genehmigungsfreiheit eines Vorhabens bezieht sich nur auf das reine Verwaltungsverfahren und entbindet nicht von der Einhaltung aller Anforderungen, die sich aus öffentlich-rechtlichen Vorschriften ergeben.
Die Geltungsdauer der Baugenehmigung beträgt 6 Jahre und erlischt nicht, wenn das Vorhaben innerhalb dieser Frist begonnen worden und spätestens ein Jahr nach Ablauf der Frist fertiggestellt ist.

Rechtsgrundlagen

Brandenburgische Bauordnung (BbgBO)
Brandenburgische Bauvorlagenverordnung (BbgBauVolV)
Verwaltungsvorschrift zur Brandenburgischen Bauordnung (VVBbgBO)

Gebühren

Brandenburgische Baugebührenordnung (BbgBauGebO)

Fristen

Die Bauaufsichtsbehörde entscheidet über den vollständigen Bauantrag innerhalb einer Frist von einem Monat nach Eingang aller Stellungnahmen. Ist der Bauantrag unvollständig oder weist er sonstigte erhebliche Mängel auf, fordert die Bauaufsichtsbehörde den Bauherrn mit der Eingangsbestätigung zur Behebung der Mängel innerhalb einer angemessenen Frist auf. Werden die Mängel nicht innerhalb der Frist behoben, gilt der Antrag als zurückgenommen.

externe Formulare/Dokumente

verfügbare Formulare/Dokumente

Weitere Informationen

Kontakt

E-Mail-Adresse
Anschrift
Fachbereich Bauordnung
Karl-Marx-Str. 67
03044 Cottbus
Telefon
0355 612-4315
Fax
0355 612-134303