Für das Land Brandenburg ist am 01. Juli 2004 eine neue Hundehalterverordnung in Kraft getreten.

Erforderliche Unterlagen

Antragsformular
Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis zum Halten eines gefährlichen Hundes auf der Grundlage des § 10 Hundehalterverordnung (HundehV) bzw.
Befreiung von der Erlaubnispflicht mittels Negativzeugnis nach § 8 (3) HundehV
Mit diesem Formular beantragt der Hundehalter
1. die Erteilung einer Erlaubnis nach § 10 HundehV
oder
2. die Befreiung von der Erlaubnispflicht mittels Negativzeugnis
nach § 8 (3) HundehV
Vorlage der Unterlagen
zu 1.
- Antragsformular
- Nachweis der Sachkunde
- Nachweis der Zuverlässigkeit Hundehalter/-führer
(Führungszeugnis, nicht älter als 3 Monate)
- Haftpflichtversicherung für den Hund
- Bekanntgabe der Transponder-Chipnummer
- Nachweis der artgerechten und ausbruchsicheren Unterbringung des Hundes
(Prüfung erfolgt durch den Fachbereich Veterinär- und
Lebensmittelüberwachung)
- schriftliche Begründung des berechtigten Interesses
zu 2.
- Antragsformular
- Nachweis der Zuverlässigkeit des Hundehalters
(Führungszeugnis, nicht älter als 3 Monate)
- Bekanntgabe der Transponder-Chipnummer
- Nachweis der Ungefährlichkeit des Hundes durch ein Negativgutachten
Anzeigeformular
Anzeige der Hundehaltung auf der Grundlage des § 6 HundehV
Vorlage Unterlagen
- Anzeigeformular
Anzeige- und Kennzeichnungspflicht
für Hunde mit einer Widerristhöhe von mind. 40 cm oder einem
Gewicht von mind. 20 kg
- Nachweis der Zuverlässigkeit des Hundehalters
(Führungszeugnis, nicht älter als 3 Monate)
- Bekanntgabe der Transponder-Chipnummer
Formulare auf dieser Seite unter "verfügbare Formulare/Dokumente" erhältlich.

Voraussetzungen

Die nachfolgenden Hinweise sind eine nicht vollständige Zusammenfassung der wichtigsten Bestimmungen:
1. Die Haltung der folgenden Rassen und deren Kreuzungen sind verboten: American Pitbull Terrier,
American Staffordshire Terrier,
Bullterrier,
Staffordshire Bullterrier und
Tosa Inu.
Halter dieser Hunderassen sind verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung abzuschließen und zu unterhalten. Die Mindestversicherungssumme muss für Personenschäden 500.000 Euro und für sonstige Schäden 250.000 Euro betragen.
Fazit: Die Neuanschaffung eines dieser Hunde ist generell untersagt. Diese Hunde haben eine Maulkorbpflicht.
2. Eine Erlaubnispflicht besteht weiterhin für Hunde der Rassen und
deren Kreuzungen:
Alano,
Bullmastiff,
Cane Corso,
Dobermann,
Dogo Argentino,
Dogue de Bordeaux,
Fila Brasileiro,
Mastiff,
Mastin Español,
Mastino Napoletano,
Perro de Presa Canario,
Perro de Presa Mallorquin und
Rottweiler.
Sie werden als gefährlich eingestuft – es gilt die Erlaubnispflicht. Ausnahmen: Der Hundehalter weist dem Fachbereich Ordnung und Sicherheit die Ungefährlichkeit seines Hundes mittels eines Negativgutachtens nach. Danach erhält der Hundehalter ein kostenpflichtiges Negativzeugnis, ausgestellt durch die Ordnungsbehörde.
Fazit: Der Hundehalter hat die Wahl zwischen der Erlaubnis für einen gefährlichen Hund oder dem Nachweis der Ungefährlichkeit seines Hundes.

Allgemeine Hinweise

Cottbuser Hundewiesen:

- Leipziger Straße (Wiese hinter Komplexzentrum/ Garagen)

- Käthe-Kollwitz-Park (zwischen Nordring und Spree)

- Zimmerstraße (zwischen Käthe-Kollwitz Ufer und Landeszentralbank)

- Bereich südwestlich, Wendeschleife Linie 1 Jessener Straße

- Lärmschutzdamm (Wiese südlich Schopenhauer Straße)

Für alle Hunde gilt die Maulkorbpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und Verwaltungsgebäuden.
Für Hunde, die als gefährlich eingestuft sind, gilt genereller Maulkorbzwang, auch in den Hundeauslaufgebieten.
Thema: Hundekot auf Verkehrsflächen und in Anlagen, ist immer wieder Gegenstand von Bürgerbeschwerden, hier: das Hundehalter bzw. Hundeführer die Verunreinigung des Hundes nicht unverzüglich beseitigen.
Nach § 5 (2)der Stadtordnung ist der Tierhalter bzw. Tierführer verpflichtet, Verunreinigungen durch Tiere auf Verkehrsflächen und in Anlagen gemäß § 2 der Stadtordnung zu vermeiden bzw. unverzüglich zu beseitigen. Er hat dafür geeignete Materialien mitzuführen.
Zuwiderhandlungen können mit einem Verwarnungsgeld von 10,00 € bis 55,00 € oder einem Bußgeld bis 500,00 € geahndet werden.

Rechtsgrundlagen

Hundehalterverordnung des Landes Brandenburg
Stadtordnung i.V.m. Verwarnungs- und Bußgeldkatalog der Stadt Cottbus

verfügbare Formulare/Dokumente

Weitere Informationen

Kontakt

E-Mail-Adresse
Anschrift
Fachbereich Ordnung und Sicherheit
Karl-Marx-Str. 67
03044 Cottbus
Telefon
0355 612-2320