Das Deutsch-Wendische Heimatmuseum Jänschwalde zeigt "Alte Spreewaldbilder"

In dieser Gastausstellung des Wendischen Museums Cottbus werden mehr als 60 historische Druckgrafiken gezeigt, die eindrucksvoll das Leben der wendischen Bevölkerung zwischen 1860 und 1900 darstellen. Zu sehen sind beispielsweise Trachtenvarianten zu unterschiedlichen Anlässen im Jahres- und Lebenslauf, Sitten und Bräuche sowie Szenen aus dem Arbeitsleben und Spreewaldlandschaften.

Der Spreewald war in Mitteleuropa bis zum Ende des 18. Jahrhunderts kaum bekannt. Das änderte sich mit der Eröffnung der Eisenbahnstrecke Berlin-Cottbus-Görlitz im Jahre 1866. Der Spreewald und seine wendische Bevölkerung wurden Thema verschiedener künstlerischer Genres, der Wissenschaft und auch komerzieller Interessen.

In der Ausstellung sind Motive nach Gemälden von Adolf Burger (1833-1879), Otto Piltz (1848-1910), Willy Werner (1868-1931) u.v.a. zu sehen, sowohl schwarz-weiß als auch coloriert. Die meisten Abbildungen sind für die heutige Ethnografie nach wie vor eine zuverlässige Quelle.

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Foto: Bewohner des Spreewaldes, Holzstich
Bewohner des Spreewaldes, Holzstich
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