Nach einem Jahr Bauzeit präsentiert sich die Cottbuser Reha Vita jetzt auf einer Fläche von 4 200 Quadratmetern als größtes ambulantes Reha-Zentrum in Brandenburg

30.09.2009

1998 auf 870 Quadratmetern und mit sechs Mitarbeitern eröffnet, zog die „Reha Vita - Klinik für Gesundheit und Sport“ im Herbst 2003 in das restaurierte Gebäude des Augustestiftes. Auf 3000 Quadratmetern entstanden in historischen Mauern hochwertige Angebote für Therapie, Training und Wellness. Heute ist das Cottbuser Familienunternehmen auf 4200 Quadratmetern und mit 70 Mitarbeitern Brandenburgs größtes ambulantes Reha-Zentrum.

In den Neu- und Erweiterungsbau wurden zwei Millionen Euro investiert. Ausschließlich Lausitzer Firmen setzten die Pläne um. Die direkt neben dem Reha-Zentrum gelegene denkmalgeschützte Villa wurde saniert (ehemaliger Fröbel-Kindergarten, 500 Quadratmeter). Als direkte Anbindung zum Haupthaus (Augustestift) wurde ein dreigeschossiger Erweiterungsbau mit einer Raumfläche von 700 Quadratmetern realisiert. Seit dem Baustart im September des vergangenen Jahres sind auf 4 200 Quadratmetern großzügige, topmodern ausgestattete und neu gestaltete Therapie- und Trainingsmöglichkeiten entstanden. Zehn neue Arbeitsplätze wurden geschaffen.

Einer der Schwerpunkte der Klinik, die ambulante neurologische Reha, wurde ausgebaut und modernisiert. Ein zusätzlicher Multifunktionsraum mit Laufband und Trainingsgeräten entstand. Zusammen mit allen Therapieräumen befindet er sich auf einer Ebene im Hauptgebäude. So gibt es kurze Wege zwischen den Behandlungen und mehr Zeit für Regeneration. Neben den zusätzlichen Ruhe- und Aufenthaltsbereichen wurde viel Wert auf eine wohltuende Farbgestaltung gelegt.

Darüber hinaus ist Geschäftsführer Christian Seifert überzeugt, dass nur motivierte Mitarbeiter, die Spaß an der Arbeit haben, ihre hohe fachliche Qualifikation und Herzlichkeit an die Patienten weitergeben können. „Deswegen ist die Auszeichnung als ‚Bester Arbeitgeber’* für uns Ansporn, auch weiterhin an der Vision zu arbeiten, einer der attraktivsten Arbeitgeber in der Region zu werden.“ Dem Team stehen jetzt größere und topmodern ausgestattete Arzt-, Diagnostik- und Therapieräume zur Verfügung. Unter anderem wurden in der Medizinischen Trainingstherapie komplett neue Kraft- und Kardiogeräte installiert.

„Mit der klaren räumlichen Aufteilung zwischen der orthopädischen und neurologischen Rehabilitation hat sich die Betreuung für unsere Patienten weiter verbessert“, sagt Dr. Matthias Dethloff, leitender Arzt im Fachbereich Orthopädie. So findet die orthopädische Rehabilitation in direkter Nachbarschaft zu den Ärzten, Psychologen, Therapeuten und Schwestern statt. Die Folge: kurze Wege für die Patienten. Informationen werden schnell weitergegeben, anfallende Probleme werden auf kurzem Dienstweg besprochen und gelöst. „Wir sind nah am Patienten, für unsere Arbeit optimal“, so der Orthopäde. „Wir wurden direkt in den Prozess der Neugestaltung miteinbezogen“, ergänzt Falk Lippold, Sportphysiotherapeut und Beauftragter für das Qualitätsmanagement. So zum Beispiel bei der Auswahl der Geräte in der Medizinischen Trainingstherapie oder in der Ergotherapie.

* Platz 4 im Wettbewerb „Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen 2009“ (Kategorie bis 500 Mitarbeiter); dieser bundesweite Wettbewerb wird vom Great Place to Work® Institute Deutschland jährlich durchgeführt.

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Foto: Die „Medizinische Trainingstherapie“ wurde im Zuge des Um- und Neubaus komplett mit neuen Geräten ausgestattet.
Die „Medizinische Trainingstherapie“ wurde im Zuge des Um- und Neubaus komplett mit neuen Geräten ausgestattet.
Foto: Im Zirkeltrainingsraum. Neu gestaltete Räume sorgen für eine angenehme Atmosphäre beim Trainieren. (Fotos: Reha Vita)
Im Zirkeltrainingsraum. Neu gestaltete Räume sorgen für eine angenehme Atmosphäre beim Trainieren. (Fotos: Reha Vita)
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