Fachhochschule Lausitz und Technische Universität Lipezk vertiefen Zusammenarbeit

20.08.2008

Vierzehn Studierende aus dem Studiengang Maschinenbau der FH Lausitz nehmen vom 5. bis 12. September unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Biegel an einem binationalen Workshop an der TU Lipezk in Russland teil. Der Workshop findet im Rahmen des gemeinsamen Projektes "Ressourcen- und energiesparende Umwelttechnologien in der Metallurgie und im Maschinenbau" statt.

Seit dem vergangenen Jahr bestehen wissenschaftliche Kontakte zwischen der Fachhochschule Lausitz und der russischen Partneruniversität. Das Projekt ist die Folge der Zusammenarbeit zweier Wissenschaftler, Prof. Dr. Peter Biegel aus Deutschland und Prof. Igor Tsyganov, Stipendiat des Leonard-Euler-Programms, aus Russland.

Ein Lernziel des geplanten Workshops in Lipezk besteht darin, ökologische, technische und ökonomische Fachkenntnisse in Zusammenhang zu bringen mit der Nutzung einer Sprache als einem gemeinsamen Kommunikationsmittel für Studierende verschiedener Länder, um eine ingenieurtechnische Aufgabe zu lösen. Weiteres Lernziel ist, die Studenten mit dem historisch gewachsenen Verständnis von Ingenieurarbeit in Russland und Deutschland vertraut zu machen und interkulturelle Unterschiede bei der internationalen Zusammenarbeit zu berücksichtigen.

Außer Seminaren und Kolloquien beinhaltet das Programm zahlreiche Fachexkursionen, den Besuch eines Eisenerztagebaues, des Lipezker Hüttenwerkes, der Sonderwirtschaftszone und des Werkes "Indesit Int". Die Studenten aus Deutschland wollen das an der Fachhochschule Lausitz in Senftenberg entwickelte Solarboot als typisches Beispiel für Ressourcenschonung präsentieren. Die freie Zeit verbringen die jungen Leute beim Sport und bei Exkursionen zu den historischen Kleinstädten Jelez und Zadonsk.

Die russische Stadt Lipezk ist Partnerstadt von Cottbus.

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Foto: Blick auf Lipezk
Blick auf Lipezk
Historische Stadtansichten