10. Nacht der offenen Kirchen in Cottbus
Am Pfingstsonntag, 27. Mai, von 21:00 bis 1:00 Uhr
Zum zehnten Mal bleiben in der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag viele Kirchentüren in Cottbus geöffnet. Sehr unterschiedliche Programme haben elf Kirchengemeinden für diese beson-dere Nacht vorbereitet, um etwas von ihrem Gemeindeleben erkennen zu lassen.
Breit ist die Palette der musikalischen Beiträge. Musik ist ja das Medium, mit dem Menschen in allen Jahrhunderten ihre Freude und ihre Not, ihren Glauben und ihre Glaubensinhalte zum Ausdruck gebracht haben. Innerhalb der Lutherdekade hat das Jahr 2012 den Schwerpunkt Musik. Das wird in der Oberkirche und in der Klosterkirche aufgegriffen, wo die Besucher auch zum Mitsingen eingeladen sind. Eine musikalische Zeitreise unternimmt die Evangelisch-methodistische Gemeinde in der Virchowstraße, und zum musikalischen Entspannen lädt die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde in der Bautzener Straße ein; dort spielt eine Bigband. Musikalische Gäste hat auch die Martinskirche in Madlow; geboten wird Musik vom Akkordeon und von der Orgel.
In einigen Gemeinden werden geschichtliche Themen aufgegriffen. Friedrich II. bestimmt das Thema in der Schlosskirche in der Sprem. Die Christuskirche in der Straße der Jugend und die Lutherkirche am Bahnhof befassen sich aus verschiedenen Anlässen mit ihrer eigenen Geschichte. Einmal ist es der anstehende Zusammenschluss der katholischen Gemeinden in Cottbus, und in der Lutherkirche ist es das 100-jährige Jubiläum, das das Thema vorgibt.
In drei ganz unterschiedlichen Zusammenhängen steht das gesprochene Wort im Vordergrund. In der Evangelisch-Lutherischen Kreuzkirche am Bonnaskenplatz gibt es Geschichten vom Schlunz, einem frechen Lausejungen, der unverschämte Fragen zum Glauben stellt, die auch gestandene Christen ins Grübeln bringen können. In der katholischen Marienkirche am Busbahnhof soll den Besuchern mit Geschichten und Texten Mut gemacht werden, ihr Leben anzupacken, in Groß Gaglow sind Psalmen aus der griechischen Bibel, der LXX (Septuaginta) zu hören, verknüpft mit musikalischen Beiträgen.
Die einzelnen Programme werden stündlich wiederholt. Sie beginnen um 21:00 Uhr und werden je-weils zur vollen Stunde neu gestartet. Insgesamt beteiligen sich elf Cottbuser Kirchengemeinden an der „10. Nacht der offenen Kirchen“. Das sind von Nord nach Süd:
- Selbständige Evangelisch-Lutherische Kreuzkirche
- Evangelisch-methodistische Kirche
- Evangelische Klosterkirche
- Evangelische Oberkirche St. Nikolai
- Evangelische Schlosskirche St. Katharinen
- Katholische Kirche St. Maria Friedenskönigin
- Katholische Christuskirche
- Evangelische Lutherkirche
- Kirche der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde
- Evangelische Martinskirche Madlow
- Evangelische Kirche Groß Gaglow
Die „Nacht der offenen Kirchen“ ist eine besondere Gelegenheit, Kirchen in Cottbus, mit denen man normalerweise nichts zu tun hat, endlich unbefangen von innen kennenzulernen. Dabei sollen durchaus auch Nichtchristen angesprochen werden. Jeder ist eingeladen hereinzuschauen, unterschiedlichste Kirchenräume auf sich wirken zu lassen, an den Programmen teilzunehmen oder einfach nur dabei zu sitzen und dann weiterzuwandern zur nächsten Kirche der Wahl. In einigen Gotteshäusern kann ein kleiner Imbiss eingenommen werden. Natürlich stehen in den Kirchen für jeden, der das möchte, Ansprechpartner für Gespräch und Information bereit.
Weitere Informationen unter www.ndok.de
