Cottbus in der Euroregion „Spree-Neiße-Bober“
Die Euroregion „Spree-Neiße-Bober" ist eine von vier Euroregionen entlang der deutsch-polnischen Grenze.
Seit 1993 konzentriert sie sich darauf, den Trenneffekt der Grenze zu verringern und grenzüberschreitende Potenziale zu nutzen.
Auf regionaler Ebene gibt es eine freiwillige Zusammenarbeit von deutschen und polnischen Gemeinden, Städten, Kreisen sowie Vereinen und Institutionen beider Länder. Die Stadt Cottbus leistet als Mitglied einen wichtigen Beitrag.
| Stand: 2001 | Deutscher Teil | Polnischer Teil |
|---|---|---|
| Gesamtfläche | 1.812 qkm | 8.733 qkm |
| Einwohnerzahl | 266.545 EW | 645.850 EW |
| Bevölkerungsdichte | 152 EW je qkm | 77 EW je qkm |
| Städte bis 20.000 EW | 4 | 7 |
| Städte bis 50.000 EW | 3 | 5 |
| Städte über 100.000 EW | 1 | 1 |
Die Basis für die Funktionalität der Euroregion ist die Sicherung der Infrastrukturen, der Arbeitsplätze und des ländlichen Raumes. Die Entwicklung regionaler Wirtschaftsstrukturen und der Ausbau der Infrastruktur soll die Wirtschaftskraft im Gebiet zwischen den Flüssen Spree, Neiße und Bober stärken. Mit ihren Potenzialen und der strategischen Lage inmitten Europas wird sich die Euroregion nach außen profilieren. Ein einheitliches Regionalmarketing soll das Image der Grenzregion verbessern. Zahlreiche grenzüberschreitende Aktivitäten fördern die Integration der Bevölkerung und ihr regionales Bewusstsein.
Ausgewählte INTERREG III-A - Projekte stellen wir Ihnen unter „Aktuelle EU – Projekte" vor.
Die Umsetzung dieser Maßnahmen und vieler anderer fertig gestellter Projekte war und ist aus der EU-Gemeinschaftsinitiative INTERREG III-A bis 2006 möglich.
Die gegenwärtige Förderperiode dauert bis Ende 2006 an. Zuzeit wird durch die Euroregion ein Entwicklungs- und Handlungskonzept erarbeitet, welches die Schwerpunkte der Entwicklung von 2007-2013 für diese Periode enthalten soll.
Aus dem Small Project Fund (SPF) innerhalb von INTERREG III-A stehen jährlich finanzielle Mittel zur Verfügung, ohne die soziokulturelle Begegnungen, Arbeitsinhalte von Verwaltungen, Vereinsarbeit usw. grenzüberschreitend nicht in dem Maße wie vorhanden, durchgeführt werden könnten.
Die Stadt selbst kann die Umsetzung der Jahresvereinbarung in den einzelnen Projekten unterstützen.
So wurde ein polnischer Sprachkurs für Verwaltungsangestellte durchgeführt, konnten die Internetseiten der Stadt mehrsprachig gestaltet werden und war/ist vielfach für die Anbahnung freundschaftlicher Kontakte eine erste Unterstützung möglich.
| Cottbus in der Euroregion (deutsch und englisch) (PDF / 993.73 KByte / 02.02.2004) | Cottbus in der Euroregion (deutsch und polnisch) (PDF / 994.12 KByte / 02.02.2004) |